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·16. März 2026

Trotz Gegentor in Hamburg: Cenk Özkacar und Rav van den Berg überzeugen erneut

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Simon Bartsch

16 März, 2026

Beim 1:1-Unentschieden in Hamburg am Samstagabend präsentierten sich die Rheinländer in der Offensive mit Ausnahme des Tores von Said El Mala zwar nur wenig torgefährlich, konnten sich aber bis auf einen Ausnahmemoment von Fabio Vieira auf ihre Defensive verlassen. Vor allem das Innenverteidiger-Duo bestehend aus Rav van den Berg und Cenk Özkacar deutete viel Potenzial an beim 1. FC Köln: Innenverteidiger-Duo überzeugt beim HSV.

Gerade aufgrund der Verletzungsmisere war die Kölner Innenverteidigung lange eine Baustelle der Geißböcke. Doch gegen den Hamburger SV erwies sich die Abwehrzentrale bis auf wenige Ausnahmen wieder einmal als sehr sicher. Trotz der vielen Verletzten scheint die Innenverteidigung beim FC zu stehen.

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Rav van den Berg im Duell mit Damion Downs (Foto: Start Franklin/GettyImages)

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Denn die Kölner agierten wie schon in der vergangenen Woche beim 1:2 gegen Borussia Dortmund auch in Hamburg wieder mit einer Viererkette, für den rot gesperrten Jahmai Simpson-Pusey rückte Cenk Özkacar an die Seite von Rav van den Berg. Zwar geriet die Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok durch einen Geniestreich von Fabio Vieira zum dritten Mal in Folge in Rückstand, dennoch leisteten sich die beiden Neuzugänge in den defensiven Zentrale ansonsten wenig bis keine Fehler und könnten so auch gegen Gladbach Seite an Seite auflaufen.

Wenig gemeinsame Spielzeit, viel Stabilität

Gerade gegen die körperlich robusten Hamburger Angreifer bewiesen sowohl der Niederländer als auch der Türke immer wieder ein gutes Timing im Zweikampf und ein sauberes Stellungsspiel. Während van den Berg mit einer Zweikampfquote von 66 Prozent und einer Passquote von starken 97 Prozent überzeugte, erwies sich Nebenmann Özkacar mit 71 gespielten Pässen (die meisten alle Feldspieler der Partie) im Verbund mit Eric Martel im defensiven Mittelfeld immer wieder als Aufbauspieler und Impulsgeber auf dem Weg in die gegnerische Spielhälfte. Insgesamt wirkte die Abstimmung bei dem Duo, das in dieser Konstellation noch relativ wenig gemeinsame Spielzeit gesammelt hat, bereits erstaunlich stabil.

Lukas Kwasniok wechselte für seine Verhältnisse erstaunlich wenig, setzte auf die gleiche taktische und eine ähnliche personelle Formation. Vor allem den vielen Ausfällen geschuldet. Dennoch könnte es nun ein wenig mehr Kontinuität geben. Kristoffer Lund hat sich auf der linken Abwehrseite festgespielt und bestritt gegen den HSV seine fünfte Partie in Folge über die vollen 90 Minuten. Auf der anderen Seite lieferte auch Tom Krauß einmal mehr eine solide Leistung ab. Die durchaus beachtliche Leistung der Hintermannschaft dürfte den Konkurrenzkampf in den kommenden Wochen noch einmal befeuern. Nach und nach werden einige Verletzte wie Joel Schmied oder Alessio Castro-Montes dann aber zurückkehren, auch Jahmai Simpson-Pusey und Sebastian Sebulonsen müssen „nur“ noch das Derby pausieren.

Trotz der vielen Ausfälle kann sich Kwasniok dennoch aktuell auf eine gewisse Stabilität verlassen. Eine Stabilität, die es vor allem jetzt bei noch acht ausstehenden Spielen dringend braucht, um am Saisonende über dem Strich zu stehen und den Klassenerhalt zu erreichen.

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