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·2. Juli 2026

Trotz Gehaltsverzicht: Conte-Deal mit Italien bleibt unsicher

Artikelbild:Trotz Gehaltsverzicht: Conte-Deal mit Italien bleibt unsicher

Nach dem erneuten Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation trat Gennaro Gattuso als Coach der Squaddra Azurra zurück. Seitdem ist die Position des Cheftrainers vakant. Die heißesten Kandidaten für die Gattuso-Nachfolge sind mit Antonio Conte und Roberto Mancini zwei übliche Verdächtige. Wer den Zuschlag für den Job erhält, hängt auch von den finanziellen Forderungen ab.

In diesem Bereich möchte Conte dem italienischen Verband nun entgegenkommen. Laut einem Bericht der Plattform Football Italia ist der Ex-Coach der SSC Neapel bereit, seine Gehaltsforderungen drastisch zu kürzen. Conte war in der abgelaufenen Serie-A-Saison mit einem Jahressalär von acht Millionen Euro der bestbezahlte Trainer Italiens, für den Job als Nationaltrainer würde er wohl ,,nur“ die Hälfte verlangen.


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Ein großzügiges Angebot, dass allerdings von Konkurrent Mancini weiter unterboten wird. Dem 61-Jährigen schweben insgesamt zwei Millionen Euro Jahresverdienst vor. Klar ist, dass beide Trainer international, aber vor allem in Italien renommierte Namen sind. Unklar ist, zu welcher Seite die neue Delegation des italienischen Fußballverbandes tendiert.

Zweikampf zwischen Conte und Mancini um Posten als Nationaltrainer Italiens?

Als Folge des WM-Quali-Scheiterns trat nicht nur Trainer Gattuso zurück, auch Verbandspräsident Gabriele Gravina nahm freiwillig seinen Hut. Sein Nachfolger ist Giovanni Malago, der erst im Juni in sein neues Amt gewählt wurde. Am Mittwochnachmittag bittet Malago zum ersten Verbandsmeeting unter seiner Führung, dort könnte auch das Thema des Gattuso-Nachfolgers besprochen werden.

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Foto: Getty Images

Viel Vorbereitung inklusive eines ausführlichen Background-Checks wird es für die Prüfung der beiden erwähnten Kandidaten nicht brauchen. Conte und Mancini standen beide bereits als Trainer in den Diensten der Squadra Azurra. Während Conte mit der Nationalmannschaft während seiner zweijährigen Amtszeit von 2014-2016 keine großen Erfolge feierte, gewann Mancini im Jahr 2021 die Europameisterschaft. Insgesamt fünf Jahre war der 61-Jährige von 2018-2023 im Amt, anschließend übernahm er die Nationalmannschaft Saudi-Arabiens. Dort verweilte er auch bei seiner vorerst letzten Station, bis Juni trainierte Mancini das Saudi-Pro-League-Team Al-Sadd.

Apropos Saudi-Arabien. Neben dem Posten als italienischer Nationaltrainer scheint auch die Stelle als Trainer von Saudi-Klub Al-Ittihad eine Option für Conte zu sein. Geht es ihm ausschließlich ums Geld, dürfte die Sache klar sein. Al-Ittihad bietet Conte wohl ein Jahresgehalt in Höhe von 20 Millionen Euro.

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