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·28. Juli 2026
Trotz geplatztem Como-Wechsel: Couto vor BVB-Abschied?

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Trotz des geplatzten Wechsels zu Como 1907 könnte Yan Couto Borussia Dortmund in diesem Sommer noch verlassen. Für den BVB-Profi soll es weitere Interessenten geben.
Der Wechsel von Yan Couto zu Como 1907 ist offenbar vorerst geplatzt. Ein Abschied von Borussia Dortmund in diesem Sommer bleibt für den Brasilianer dennoch ein realistisches Szenario. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten gibt es weitere Vereine, die Interesse am Rechtsverteidiger zeigen. Welche Klubs dabei konkret infrage kommen, ist bislang allerdings nicht bekannt.
Ein Transfer dürfte sich jedoch schwierig gestalten. Die Ruhr Nachrichten bezeichnen einen möglichen Verkauf Coutos als ein „kompliziertes Vorhaben“. Nachdem der Deal mit Como nicht zustande gekommen ist, bleibt die Zukunft des Außenverteidigers damit weiter offen.
Zuletzt galt ein Wechsel zum italienischen Erstligisten als wahrscheinlich. Laut BILD scheiterte der Transfer letztlich an unterschiedlichen Vorstellungen bei den finanziellen Rahmenbedingungen. Im Gespräch waren zuvor ein Leihgeschäft gegen Gebühr sowie eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro.
Aktuell gehört Couto weiterhin zum Kader von Trainer Niko Kovac und reiste mit der Mannschaft nach Japan, wo der BVB Marketingtermine wahrnimmt und Testspiele bestreitet. Sportlich ist der Brasilianer derzeit allerdings nur als Backup für Julian Ryerson eingeplant, der sich nach der Klub-WM noch im Urlaub befindet.

Foto: IMAGO
Ein möglicher Abgang des 24-Jährigen hätte auch Auswirkungen auf die Kaderplanung der Dortmunder. Sollte Couto den Verein bis zum Ende der Transferperiode tatsächlich verlassen, müsste der BVB nach übereinstimmenden Berichten einen neuen Spieler für die rechte Abwehrseite verpflichten, um die personelle Tiefe auf dieser Position zu sichern.
Couto war im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis von Manchester City nach Dortmund gewechselt. Durch die vereinbarte Kaufpflicht überwies der BVB später rund 25 Millionen Euro an den englischen Spitzenklub. In bislang 62 Pflichtspielen für Schwarz-Gelb, davon 40 in der Bundesliga, konnte der Rechtsverteidiger die hohen Erwartungen allerdings nur selten erfüllen und verlor den Konkurrenzkampf gegen Ryerson deutlich. Ob sich in den kommenden Wochen doch noch ein neuer Verein findet, bleibt daher eine der offenen Personalfragen beim BVB.







































