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·3. August 2026
Trotz neuer Konkurrenz: Braune bleibt klare Nummer 1 beim MSV

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Als Stammtorwart des MSV Duisburg ist Maximilian Braune in der anstehenden Saison wieder unumstritten. Obwohl die Zebras in diesem Sommer auf der Torhüterposition nachgebessert haben, ist die Ausgangslage für den 23-Jährigen bereits eindeutig.
Im Januar 2023 gab Maximilian Braune unverhofft sein Drittliga-Debüt, als seinerzeit Vincent Müller ausgefallen war. Schon damals setzte sich der Nachwuchskeeper der Zebras gegen einen erfahrenen Konkurrenten wie Lukas Raeder durch, woraufhin der gebürtige Oberhausener zum festen Bestandteil des Duisburger Neuaufbaus in der Regionalliga wurde.
Kevin Kunz, Julius Paris, Omer Hanin und jetzt auch Toni Stahl – einen echten Konkurrenzkampf gab es für Braune in den vergangenen Jahren selten und wird es auch in dieser Saison nicht geben. "Max Braune ist unsere Nummer 1, aber wir haben auch eine sehr gute Nummer 1b", stellt MSV-Coach Dietmar Hirsch in der "WAZ" unmissverständlich klar. In 88 Pflichtspielen für die Zebras hat das Eigengewächs gezeigt, dass es kein Vorbeikommen an ihm gibt. Zudem zählt der Keeper zu den dienstältesten Profis beim MSV, nur Tobias Fleckstein ist bereits länger im Kader.
Lob für Sommer-Neuzugang Stahl hatte der Fußballlehrer durchaus übrig, zumal die neue Nummer zwei im Profil eine klare Steigerung gegenüber Braunes bisherigen Konkurrenten darstellt. Stahl war schließlich in der vergangenen Saison ebenfalls Drittliga-Stammkeeper, wenngleich er die Schießbude von Schweinfurt alleine nicht schließen konnte. "Alles, was er macht, hat Hand und Fuß", ist Hirsch dennoch vom neuen Backup überzeugt.
Letztendlich hätte sich Braune aber wohl auch in einem offenen Zweikampf in der Vorbereitung durchgesetzt. Nicht zuletzt in der torlosen Generalprobe gegen den niederländischen Erstligisten Sparta Rotterdam glänzte besonders der Schlussmann. Und genau daraus zieht der 23-Jährige seine Motivation: "Das gibt mir ein bisschen mehr Selbstvertrauen für die Liga in den nächsten Wochen."


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