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·4. Juni 2026
Trotz Verletzungsproblemen: Matthäus setzt bei der WM auf Neuer

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Die Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft sorgt weiterhin für kontroverse Diskussionen. Während Kritiker die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann hinterfragen, hat sich nun erneut Lothar Matthäus deutlich positioniert – und dabei eine klare Botschaft formuliert.
Kaum ein Thema wurde in den vergangenen Wochen rund um die deutsche Nationalmannschaft intensiver diskutiert als die überraschende Rückkehr des Bayern-Kapitäns. Nach seinem Rücktritt aus dem DFB-Team schien die Torwartfrage eigentlich geklärt, ehe Nagelsmann den Weltmeister von 2014 kurz vor der WM doch wieder zurückholte.
Besonders die aktuelle Wadenverletzung sorgt dabei für zusätzliche Diskussionen. Neuer verpasste bereits das DFB-Pokalfinale mit dem FC Bayern sowie den Start der WM-Vorbereitung. Dennoch zweifelt Matthäus nicht daran, wer bei voller Fitness im Tor stehen wird.
In seiner Sky-Kolumne machte Deutschlands Rekordnationalspieler seine Haltung unmissverständlich deutlich. „Er hat wieder torwartspezifisch auf dem Platz trainieren können. Es ist ganz einfach: Wenn Neuer fit ist, spielt er. Wenn er nicht fit ist, spielt er nicht. Punkt. Da gibt es überhaupt keine Diskussion“, erklärte Matthäus.
Für den 65-Jährigen steht damit fest, dass Neuer weiterhin die klare Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft ist. Die Leistungen von Oliver Baumann ändern daran seiner Ansicht nach nichts.
Auch die Tatsache, dass Neuer möglicherweise ohne Testspiel-Minuten in die Weltmeisterschaft starten könnte, bereitet Matthäus keine Sorgen.
„Ich mache mir auch keine Sorgen, sollte er mit einem Kaltstart in die WM gehen. Er hat so viele Jahre als Profi hinter sich und kennt die Mannschaft“, betonte der ehemalige Weltmeister.
Zusätzlich verweist Matthäus auf die zahlreichen Bayern-Profis im DFB-Kader. Allein dadurch sei eine schnelle Integration kein Thema.

Foto: Getty Images
Ob Neuer bereits am Samstag bei der WM-Generalprobe gegen Gastgeber USA wieder zwischen den Pfosten stehen wird, bleibt weiterhin unklar.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt betont, dass man bei der Wadenverletzung kein Risiko eingehen werde. Der Fokus liegt klar darauf, den 40-Jährigen rechtzeitig zum WM-Auftakt gegen Curaçao fit zu bekommen.
Sollte Neuer weiterhin ausfallen, steht mit Oliver Baumann ein erfahrener Vertreter bereit. Der Hoffenheimer überzeugte zuletzt beim 4:0 gegen Finnland und genießt das volle Vertrauen des Trainerteams.
Für Matthäus ändert das jedoch nichts an der Hierarchie. Sobald Neuer vollständig belastbar ist, gibt es für ihn keine Diskussion mehr darüber, wer bei der Weltmeisterschaft das deutsche Tor hüten wird.







































