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·23. Juni 2026
Trotz WM-Blamage: Türkei hält an Montella fest

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„Wir stehen hinter dem Trainer und den Spielern. Das ist nicht irgendein Verein. Man kann nicht einfach 15 Spieler abgeben und 15 neue holen. Man kann nicht den Trainer entlassen und einen anderen holen.“ Die Worte sind eine klare Antwort auf die Kritik, die nach dem WM-Aus in der türkischen Öffentlichkeit und den Medien laut geworden war. Erstmals seit 24 Jahren hatte sich die Türkische Fussballnationalmannschaft wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert.
Die Erwartungen waren entsprechend hoch. Nach zwei Niederlagen und keinem einzigen eigenen Treffer war das Turnier jedoch bereits nach den ersten beiden Gruppenspielen beendet. Trotzdem sieht der Verband keinen Grund für einen Neuanfang. Hacıosmanoğlu verwies auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. Seit seinem Amtsantritt im September 2023 führte Montella die Türkei zunächst erfolgreich zur EM 2024, wo erst im Viertelfinale gegen die Niederlande Schluss war. Anschliessend gelang über die Playoffs die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.
Der Verbandspräsident betonte deshalb: „Wenn dieser Trainer mit diesen Spielern in zwei Jahren diese Erfolge erzielt hat, stehen wir hinter ihnen.“ Auch Montella selbst zeigte sich nach dem Ausscheiden tief enttäuscht: „Es tut mir unendlich leid für das türkische Volk, das so große Erwartungen und Ambitionen hatte.“ Gleichzeitig bedankte sich der Italiener ausdrücklich beim Verband, Präsidenten und seinen Spielern für die Unterstützung während des Turniers.







































