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·22. Januar 2026

Trotz Zoff: Rech sieht Frauen-Bundesliga auf gutem Weg

Artikelbild:Trotz Zoff: Rech sieht Frauen-Bundesliga auf gutem Weg

Bayern-Direktorin Bianca Rech erwartet steigende Konkurrenzfähigkeit in der Frauen-Bundesliga. DFB und Ligaverband nehmen kommende Woche Verhandlungen wieder auf.

Direktorin Bianca Rech vom Doublegewinner FC Bayern sieht die Bundesliga trotz des nach wie vor schwelenden Streits zwischen den Klubs und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) um die Rahmenbedingungen der Professionalisierung auf einem guten Weg. "Innerhalb der Liga hat sich die Konkurrenzfähigkeit gut entwickelt. Der Ausgang der Spiele ist nicht mehr so vorhersehbar", sagte die Ex-Nationalspielerin am Donnerstag: "Mit zunehmender Professionalisierung wird die Liga noch stärker werden. Wir werden näher an England heranrücken."


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In der kommenden Wochen wollen der DFB und der neu gegründete Ligaverband an den Verhandlungstisch zurückkehren, nachdem es rund um die Gründung der Frauen-Bundesliga FBL e.V. im Dezember zum Zerwürfnis gekommen war. Dann geht es erneut um das Herzstück der geplanten Neu-Organisation, einer GmbH als Joint Venture, die dringend nötige Weichen stellen und eine deutlich bessere Vermarktung erzielen soll. In den vergangenen Jahren wurde die einst in Europa dominierende Bundesliga vor allem von der englischen Liga überholt.

Vor dem Rückrundenstart der Liga am Freitag glaubt Rech nicht an einen Alleingang der Bayern, obwohl die Münchnerinnen in der Tabelle sechs Punkte vor dem VfL Wolfsburg liegen. "Der Vorsprung ist nie groß genug. Wir haben ein gutes Polster, aber das wird uns Stand heute nicht zur Meisterschaft reichen", sagte die 44-Jährige: "Nach dem Heimspiel gegen Wolfsburg Ende Februar können wir einen ersten Strich ziehen und sehen, wo die Reise hingehen kann."

Die Bayern starten am Sonntag (18.30 Uhr/MagentaSport und DAZN) gegen RB Leipzig ins neue Jahr. Die Proteste einiger Anhänger gegen die Montagsspiele sieht Rech differenziert: "Für die Fans ist das natürlich eine Herausforderung. Aber die Liga braucht die Sichtbarkeit im TV. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen."

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