FC Bayern München
·14. September 2026
Trotz zweimaligem Rückstand: FCB-Frauen siegen furios in Leverkusen

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·14. September 2026

Fulminanter Erfolg im Topspiel! In einem umkämpften Spiel bewiesen die FC Bayern Frauen zum Abschluss des vierten Spieltags der Google Pixel Frauen-Bundesliga bei Bayer 04 Leverkusen Moral und feierten in einem umkämpften Spiel einen 3:2 (1:0)-Erfolg. Mit dem ersten Abschluss der Leverkuserinnen brachte Paulina Tomasiak die Gastgeberinnen in der 36. Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag, als Vanessa Gilles erst per Kopf zum Ausgleich traf (51.), ehe Tomasiak die Führung nur eine Minute später wieder herstellte. Den erneuten Ausgleich erzielte die kurz zuvor eingewechselte Edna Imade nach 68 Minuten, ehe Alara das Spiel zwei Minuten vor Abpfiff mit dem Siegtreffer drehte.
„Wir haben zwei unterschiedliche Spiele gespielt. Die ersten 45 Minuten waren wahrscheinlich die besten in dieser Saison, in denen wir eine enorme Kontrolle hatten. Im Vergleich zu unserer Kontrolle haben wir vielleicht nicht so viele Chancen herausgespielt, aber ich bin trotzdem sehr stolz, weil die Mannschaft in der Lage war, den Ball nach einem Ballverlust schnell wieder zurückzugewinnen. Das Gegentor war für uns emotional und mental eine kleine Herausforderung. In der zweiten Halbzeit sind wir wirklich gut gestartet und haben wieder ausgeglichen. Nach dem zweiten Gegentor ist die Kontrolle aufgrund der Emotionen etwas verloren gegangen, aber ich bin sehr stolz auf den Einfluss, den die Spieler von der Bank aus hatten. Es ist, um ehrlich zu sein, ein sehr gutes Spiel, auf dem wir für die Zukunft aufbauen können."
„Ich habe mich sehr gefreut, wieder auf dem Platz stehen zu können, und es hat heute sehr viel Spaß gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt und die Leverkusenerinnen laufen lassen. Am Ende hat nur der letzte Pass oder der letzte Abschluss gefehlt. Da müssen wir noch präziser und torgefährlicher werden. Das Gegentor war sehr bitter und unglücklich, aber wir wussten, dass wir es drehen konnten. Die Mädels haben Moral gezeigt und sind zurückgekommen. Das ist auch eine sehr große Stärke von uns.“
„In der ersten Halbzeit waren wir gut drin, hatten viel Ballbesitz, nur den Abschluss haben wir nicht gefunden. Wir hätten das Spiel natürlich gerne früher entschieden, aber ich freue mich auch, so spät noch Einfluss gehabt zu haben und dann das 3:2 zu schießen. Es war von hinten bis vorne ein sehr gut herausgespieltes Tor. Es spricht für uns, dass wir dann diese Mentalität und Qualität haben, um noch zwei Tore zu schießen.“
In einer taktisch geprägten ersten Halbzeit wurde den Münchnerinnen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel überlassen. Bis zur ersten Chance dauerte es gegen sehr kompakt stehende Leverkusenerinnen jedoch eine Viertelstunde, ehe Vanessa Gilles den Ball in Richtung Tor köpfte. Nur drei Minuten später probierte es Giulia Gwinn in ihrem 150. Spiel für die FCB-Frauen von der Strafraumkante, ihr Abschluss wurde an der Grenze zum Fünfmeterraum geblockt. In der Folge erhöhten die FCB-Frauen das Tempo. Doch erst verfehlte Jovana Damnjanović das Tor knapp per Volley (27.), ehe Rafaela Borggräfe Klara Bühls Abschluss aus der linken Strafraumhälfte parierte (28.). Mit der ersten Torannäherung ging Leverkusen nach 36 Minuten anschließend in Führung: Einen Freistoß aus 20 Metern setzte Paulina Tomasiak zwar in die Mauer, aus der der Ball jedoch unhaltbar für Ena Mahmutovic ins obere linke Eck flog. In der Nachspielzeit versuchte es Franziska Kett aus der Distanz, doch erneut wurde der Abschluss geblockt, ehe Bühl den Nachschuss knapp über den Querbalken setzte. So ging es erstmals in dieser Saison mit einem Rückstand in die Pause.
Wie in der ersten Halbzeit begannen die Münchnerinnen das Spiel mit Kontrolle und nach einer Flanke von Gwinn gehörte auch nach dem Seitenwechsel erneut Gilles die erste Torchance. Diesmal bekam sie mehr Druck hinter ihren Kopfball und netzte per Aufsetzer neben den linken Pfosten ein (51.). Doch der Ausgleich sollte nur eine Minute lang bestehen bleiben. Einen abgefangenen Pass legte Sternad in den Lauf von Tomasiak, die den alten Spielstand mit einem wuchtigen Schuss wiederherstellte. Der Führungstreffer beflügelte die Gastgeberinnen, die den Bayern das Spiel im Mittelfeld wieder schwerer machten. In der 68. Minute brachte Gwinn schließlich erneut eine gezielte Flanke in den Fünfmeterraum, mit der sie die zwei Minuten zuvor eingewechselte Edna perfekt bediente. Die Spanierin ließ sich die Chance nicht nehmen und glich mit einem zentralen Kopfball erneut aus. Von dort an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften offensiv auf den Sieg drängten. Den Abschluss in einer unterhaltsamen zweiten Halbzeit setzte zwei Minuten vor dem Abpfiff die ebenfalls eingewechselte Alara: Nach einem Zuspiel von Bühl drehte die 19-jährige das Spiel mit einem platzierten Abschluss von der Strafraumgrenze ins rechte Eck.
Weiter geht es für die Münchnerinnen bereits am Samstag, wenn der 1. FC Köln um 14 Uhr am FC Bayern Campus zu Gast ist. Nur drei Tage später, am 22. September, beginnt für die Mannschaft von José Barcala die neue Saison der UEFA Women’s Champions League. Im Sportpark Unterhaching (hier Tickets sichern!) treffen die FCB-Frauen auf die englischen Meisterinnen von Manchester City.
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