DFB-Frauen
·4. Oktober 2026
TSG Hoffenheim jubelt spät in Nürnberg

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Die TSG Hoffenheim ließ in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf den ersten Saisonsieg (2:1 gegen den VfL Wolfsburg) direkt den nächsten Dreier folgen. Das Team von Trainerin Eva-Maria Virsinger setzte sich am 6. Spieltag beim 1. FC Nürnberg 2:1 (0:1) durch und drehte dabei einen Rückstand.
Im Max-Morlock-Stadion ließ zunächst Emöke Papai (27.) die Nürnbergerinnen auf das erste Saisonspiel mit der vollen Punktausbeute hoffen. Am Ende ging der FCN aber noch zum dritten Mal nacheinander leer aus, weil sich Svenja Fölmli (49.) und Jonna van de Velde (87.) für die Hoffenheimerinnen in die Torjägerinnenliste eintragen konnten. Während die TSG nun vier Punkte Vorsprung auf die Gefahrenzone aufweisen, belegt der "Club" mit zwei Zählern aus sechs Partien den vorletzten Tabellenplatz.
Nach dem ersten Pflichtspielsieg des 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal beim Nord-Regionalligisten ATS Buntentor (10:0) nahm Trainer Omar Adlani vier Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Lourdes Romero, die auch zuvor schon jedes Meisterschaftsspiel bestritten hatte, kehrte für Rebecca Adamczyk ins Tor zurück. Außerdem liefen Laura Miller, Marie Bleil und Louna Lapassouse anstelle von Selma Licina, Sanja Homann und Keira Bednorz von Beginn an auf.
Ebenfalls vier Wechsel gab es bei der TSG Hoffenheim im Vergleich zum Pokalspiel bei der SpVgg Greuther Fürth (4:1). Auch beim Team von Trainerin Eva-Maria Virsinger kehrte Nationaltorhüterin Laura Dick für Lisa Lichtfus zwischen die Pfosten zurück. Zusätzlich wurden Linda Natter, Martine Fenger und die im Kader fehlende Svenja Vöhringer von Svenja Fölmli, Chiara Hahn und Jonna van de Velde ersetzt.
Die beiden Teams lieferten sich von Beginn an intensive Duelle. Den ersten nennenswerten Abschluss verzeichneten die Hoffenheimerinnen für sich. Beim Drehschuss von Svenja Fölmli war FCN-Torhüterin Lourdes Romero aber ebenso zur Stelle wie nur wenige Sekunden später gegen Janna Grimm. Auch die Nürnbergerinnen wurden früh gefährlich. Eine scharfe Hereingabe von Marie Bleil verpasste Louna Lapassouse nur um wenige Zentimeter.
Auch danach spielten sich die Gastgeberinnen gute Möglichkeiten heraus. Eine Ecke bekam die TSG nicht entscheidend geklärt. Lara Meroni brachte den Ball erneut in die Mitte, wo Leia Varley mit ihrem Direktschuss etwas zu hoch zielte. Kurze Zeit später gelang dem 1. FC Nürnberg aber der Führungstreffer. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte suchte der FCN den schnellen Weg nach vorne. Die Hereingabe von Kapitänin Nastassja Lein landete über Umwege bei Emöke Papai, die an der Strafraumgrenze noch ihre Gegenspielerin Laura Gloning aussteigen ließ und unhaltbar zum 1:0 (27.) ins linke Eck traf.
Die TSG drängte vor allem kurz vor der Pause auf einen Treffer. Eine Flanke von der rechten Seite erreichte Chiara Hahn am langen Pfosten. Ihren Schuss konnte Nürnbergs Torhüterin Lourdes Romero sehenswert zur Ecke abwehren. Auch die letzte nennenswerte Aktion des ersten Durchgangs gehörte den Kraichgauerinnen. Die nach vorne gerückte Innenverteidigerin Jonna van de Velde traf mit ihrem Schuss aus der Distanz die Latte.
Mit der ersten Chance nach der Halbzeitpause stellte die TSG Hoffenheim den Ausgleich her. Laia Martret wurde auf der rechten Seite freigespielt. Ihre Hereingabe köpfte die Schweizer Nationalstürmerin Svenja Fölmli zum 1:1 (49.) ein. Nach dem Treffer hielt die TSG den Druck hoch. Laia Martret setzte einen Schlenzer vorbei. Chiara Hahn verpasste es gegen die erneut gut reagierende Lourdes Romero, die Partie zu drehen und Svenja Fölmli spitzelte den Ball nach einem Eckball über das Tor.
Der 1. FC Nürnberg konnte sich allmählich besser aus dem frühen Pressing der Hoffenheimerinnen befreien und wieder selbst Akzente setzen. Die flache Hereingabe von Nastassja Lein konnte Laura Gloning aber noch vor der einschussbereiten Louna Lapassouse bereinigen. Einen Nürnberger Steilpass musste TSG-Torhüterin Laura Dick außerhalb ihres Strafraums klären.
Auf der Gegenseite geriet eine Flanke von Laia Martret zu hoch. Eine Hereingabe von Marie Steiner aus vielversprechender Position konnte die Nürnberger Defensive abfangen. Nach einer Standardsituation hatte die TSG Hoffenheim aber doch noch einmal Grund zum Jubeln. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Laia Martret in die Mitte. Dort ließ die Niederländerin Jonna van de Velde (87.) den Ball einmal aufspringen, um dann aus der Luft zum 2:1 abzuschließen. Die Nürnbergerinnen drängten in den Schlussminuten noch einmal nach vorne. Der Ausgleich gelang aber nicht mehr.







































