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·28. Mai 2026
"Tür ist offen, wir treten sie ein": Würzburg von Aufstieg überzeugt

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Durch das 1:0 im Aufstiegshinspiel gegen Lok Leipzig haben sich die Würzburger Kickers eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Montag verschafft – und glauben fest an den Aufstieg. Aber auch die Sachsen geben sich noch lange nicht geschlagen.
Auch wenn die Partie verloren ging: Am Ende konnte Lok Leipzig von Glück reden, nur mit 0:1 als Verlierer vom Platz gegangen zu sein. Denn nachdem Omore die Kickers nach 50 Minuten in Führung gebracht hatte, ließen die Unterfranken gleich mehrere Hochkaräter liegen. Wie Lok-Kapitän Djamal Ziane bei "MagentaSport" betonte, habe das Gegentor seiner Mannschaft das Genick gebrochen. "Wir waren nicht mehr in den Zweikämpfen, haben nicht mehr ins Spiel gefunden, waren ideenlos und haben den Faden verloren. Damit können wir nicht zufrieden sein."
Trotz des schwachen Auftritts in der zweiten Halbzeit haderte Trainer Jochen Seitz aber nicht mit der Leistung seiner Mannschaft, sondern attestierte ihr, alles versucht zu haben. Letztlich habe die Durchschlagskraft gefehlt, was der 49-Jährige auch auf die Personalprobleme in der Offensive zurückführte. "Es fehlen einfach zu viele Spieler, sodass wir nicht mehr nachlegen konnten." Am Ende sei Würzburg der "verdiente Sieger", wobei "noch nichts verloren" sei, wie Ziane betonte. "Es ist erst Halbzeit. Im Rückspiel wollen wir alles reinbrettern und eine Reaktion auf die zweite Halbzeit zeigen." Das Motto lautet: "Brust raus, Kopf hoch – und das Ding umbiegen." Dass das gelingen wird, davon zeigte sich der 34-Jährige überzeugt und verwies darauf, dass Lok die auswärtsstärkste Mannschaft in der Regionalliga Nordost war.
Noch größer ist die Zuversicht nach dem Sieg natürlich bei den Kickers. "Die Tür ist offen, wir treten sie ein", sagte Omore, für den das Tor etwas besonders war: "Normalerweise flanke ich auf Tarsis (Bonga; d. Red.), heute war es mal anders herum." Bei etwas mehr Klarheit, "wäre noch mehr gegangen", spielte der 23-Jährige auf den Chancenwucher an. Auch Trainer Michael Schiele ärgerte sich darüber "ein bisschen", meinte aber auch: "Vielleicht ist es ganz gut, denn jetzt müssen die Antennen ausgefahren bleiben. Mit einem 3:0 nimmst du es vielleicht zu locker." Beim Rückspiel am Montag gelte es genauso aufzutreten wie an diesem Abend.
Seinen Matchplan sah der 48-Jährige als aufgegangen an, da seine Mannschaft kaum etwas zugelassen habe und auch mit der Wucht des Stadions gut klargekommen sei. "Normalerweise lobe ich nicht so viel, aber heute muss ich jeden loben", hielt Schiele fest, dem eine Ader im Auge geplatzt war – womöglich vor Anspannung. Diese könnte sich am Montagabend dann lösen. Schon ein Remis würde reichen, um nach vier Jahren in die 3. Liga zurückzukehren. Lok Leipzig droht indes zum dritten Mal und wie schon im letzten Jahr in den Aufstiegsspielen zu scheitern.







































