90PLUS
·6. Februar 2026
„Tür steht immer offen“: Klub bekennt Interesse an Vinicius

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·6. Februar 2026

Vinicius Junior steht bei Real Madrid nur noch bis 2027 unter Vertrag. Zuletzt war ein vorzeitiger Abflug aus Spanien immer wieder Thema.
Gerade die zahlungskräftigen Klubs aus der Saudi Pro League lockten den Superstar immer wieder mit unmoralischen Angeboten. Dass der Brasilianer schon ein Jahr vor Vertragsende seine Zelte in Madrid abbricht, gilt nicht als ausgeschlossen. In der laufenden Saison konnte Vinicius bisher nur selten seine Bestleistung abrufen, ihm wurde zudem ein angespanntes Verhältnis zu Ex-Trainer Xabi Alonso nachgesagt.
Neben Al-Hilal und co. träumt offenbar auch ein Klub aus Südamerika von einem Vinicius-Transfer: Sein Ex-Verein Flamengo aus Rio de Janeiro. „Sein Vertrag läuft bald aus. Er hat mir ein schönes Geschenk geschickt, ein signiertes Trikot. Man kann nur um solche Spieler kämpfen, wenn sie wirklich kommen wollen“, sagte Sportdirektor Jose Boto zuletzt. „Es hängt mehr von Vini ab als von uns. Die Tür steht Vini immer offen“, zitiert die Sport Bild den Funktionär.
Auch wenn Flamengo finanziell als gut aufgestellt gilt und jüngst 42 Millionen für Lucas Paqueta ausgab, ist eine Rückkehr des verlorenen Sohnes wohl kaum realisierbar. Sollte Vinicius nicht in Madrid verlängern, werden auch europäische Top-Klubs Schlange stehen. 2027 ist der Flügelstürmer erst 27 Jahre alt, dürfte damit noch viele Jahre auf Spitzenniveau vor sich haben.

Foto: Getty Images
Zumal auch ein Verbleib in Madrid noch lange nicht vom Tisch ist. „Ich habe das Glück, in Vini einen der besten Fußballer der Welt im Team zu haben“, betonte Alonso-Nachfolger Alvaro Arbeloa zuletzt, wie viel er von seinem Linksaußen hält. Vinicius spielt seit 2018 für den spanischen Top-Klub, in der Saison 2021/2022 gelang ihm mit 17 Toren und elf Assists der große Durchbruch in La Liga. Zweimal hatte der Brasilianer bereits entscheidenden Anteil am Gewinn der Champions League und landete 2024 bei der Ballon-d’Or-Wahl auf Platz zwei hinter dem Spanier Rodri. Im selben Jahr wurde er von der FIFA als Weltfußballer ausgezeichnet.








































