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·22. September 2026
Türkei-Comeback geplatzt: Schalke-Kapitän Karaman reagiert deutlich

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Kenan Karaman muss weiter auf sein Comeback für die Türkei warten. Der Kapitän des FC Schalke 04 gibt die Hoffnung auf eine Rückkehr ins Nationalteam aber nicht auf.
Kenan Karaman muss weiter auf seine Rückkehr in die türkische Nationalmannschaft warten. Der Kapitän des FC Schalke 04 wurde von Nationaltrainer Vincenzo Montella erneut nicht für die kommenden Länderspiele berücksichtigt. Trotzdem hat der 32-Jährige das Kapitel Nationalelf noch längst nicht beendet.
„Abgeschlossen habe ich mit der Nationalmannschaft nicht“, erklärte Karaman gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Stattdessen möchte sich der Offensivspieler über seine Leistungen im Schalke-Trikot wieder für die Türkei empfehlen. „Ich denke, mit guten Leistungen nach der Länderspielpause werde ich versuchen, noch einmal anzuklopfen für die Länderspiele im November.“
Zuletzt arbeitete sich Karaman nach einer Verletzung zurück in die Schalker Mannschaft. Den Saisonauftakt in Augsburg hatte er wegen Hüftproblemen verpasst. Anschließend sammelte er gegen den FC Bayern (0:0) wieder erste Minuten, ehe er bei Union Berlin (3:1) und gegen die SV Elversberg jeweils in der Startelf stand. Beim 0:0 gegen Elversberg führte er die Königsblauen zudem wieder als Kapitän aufs Feld.
Mit dem bisherigen Saisonstart der Schalker kann Karaman grundsätzlich leben. Nach vier Partien stehen fünf Punkte zu Buche. „Fünf Punkte nach vier Spielen – vor der Saison hätten wir das alle unterschrieben“, sagte der Angreifer nach dem Elversberg-Spiel.
Während zahlreiche Teamkollegen in der Länderspielpause zu ihren Auswahlmannschaften reisen, bleibt Karaman bei Schalke. Für ihn stehen damit möglicherweise die Testspiele gegen Rot-Weiß Oberhausen und Austria Lustenau auf dem Programm.
Seinen bislang letzten Einsatz für die Türkei absolvierte Karaman vor mehreren Jahren. Insgesamt kommt der gebürtige Stuttgarter auf 31 A-Länderspiele und sechs Treffer. Im Juni 2023 gehörte er zwar noch einmal zum türkischen Aufgebot, blieb beim 2:0 gegen Wales allerdings ohne Einsatz. Nun richtet sich sein Blick auf die nächste Chance im November.







































