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·26. März 2026
Türkei im WM-Fieber: Erster Schritt der Playoffs beginnt mit Rumänien-Duell

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·26. März 2026

Für die türkische Nationalmannschaft beginnt mit dem Halbfinale der WM-Playoffs 2026 die entscheidende Phase auf dem Weg zur nächsten Weltmeisterschaft. Gegner ist am morgigen Abend in Istanbul die Auswahl aus Rumänien. Anstoß im Besiktas Park (Tüpras-Stadion) ist um 18:00 Uhr (MEZ). Sollte die Türkei diese Runde überstehen, geht es am 31. März auswärts gegen den Sieger der Partie Slowakei gegen Kosovo um das WM-Ticket.
Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt die Türkei gegen Rumänien, folgt das finale Playoff-Spiel um die Teilnahme an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Im Falle einer Niederlage würde die Mannschaft stattdessen ein Freundschaftsspiel gegen den Verlierer der Begegnung Slowakei gegen Kosovo bestreiten.
Bei einer erfolgreichen Qualifikation würde die Türkei in Gruppe D auf die USA, Paraguay und Australien treffen. Die Mannschaft von Vincenzo Montella hatte die WM-Qualifikation in Gruppe E mit 13 Punkten aus vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf dem zweiten Platz abgeschlossen und sich damit für die Playoffs qualifiziert.
Die Begegnung in Istanbul ist das 27. Aufeinandertreffen zwischen beiden Ländern. Bisher standen sich die Teams 26 Mal gegenüber, darunter zehn Pflichtspiele und 16 Freundschaftsspiele. Die Bilanz spricht bislang für Rumänien: Die Türkei gewann fünf Spiele, Rumänien 14, dazu kommen sieben Unentschieden.
Auch das Torverhältnis fällt deutlich aus. Die Türkei erzielte in diesen Spielen 24 Tore, Rumänien kam auf 49 Treffer. Das bislang letzte Duell fand am 9. November 2017 in Rumänien statt und endete mit einer 0:2-Niederlage der türkischen Mannschaft.
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Die türkische Nationalmannschaft stand zuletzt bei der Weltmeisterschaft 2002 auf der großen Bühne und erreichte dort mit dem dritten Platz das beste Resultat ihrer Geschichte. Seitdem wartet das Team auf die Rückkehr zu einem WM-Turnier.
Insgesamt qualifizierte sich die Türkei bislang dreimal für eine Weltmeisterschaft, nahm aber nur zweimal teil. 1950 war die Mannschaft zwar qualifiziert, reiste jedoch aus finanziellen Gründen nicht zum Turnier. Um die lange Pause nun zu beenden, müssen zunächst Rumänien und danach der Sieger aus Slowakei gegen Kosovo bezwungen werden.
Die Partie gegen Rumänien ist das 648. Länderspiel der türkischen Nationalmannschaft. In den bisherigen 647 Begegnungen stehen 255 Siege, darunter ein Erfolg durch Forfait, 241 Niederlagen und 151 Unentschieden zu Buche.
Dabei erzielte die Türkei insgesamt 895 Tore und kassierte 926 Gegentreffer. Von den bisherigen Spielen waren 360 Pflichtspiele und 287 Freundschaftsspiele.
Für Vincenzo Montella ist es das 30. Spiel als Nationaltrainer der Türkei. In seinen bisherigen 29 Partien kommt der Italiener auf 16 Siege, fünf Unentschieden und acht Niederlagen.
Davon entfielen 22 Spiele auf Pflichtspiele und sieben auf Testspiele. Die Partie gegen Rumänien ist damit nicht nur sportlich, sondern auch für die Bilanz des Trainers ein weiterer wichtiger Prüfstein.
Die türkische Nationalmannschaft kehrt für dieses Spiel an einen traditionsreichen Ort zurück. Insgesamt ist es das 71. Länderspiel in Dolmabahce. Im heutigen Besiktas Park tritt die Türkei zum vierten Mal an, zuvor waren im alten Inönü-Stadion bereits 67 Spiele ausgetragen worden.
Die Gesamtbilanz in Dolmabahce umfasst 30 Siege, 22 Niederlagen und 18 Unentschieden. Damit ist das Stadion erneut Schauplatz eines Spiels mit großer historischer und sportlicher Bedeutung.
An der Seitenlinie der rumänischen Nationalmannschaft steht mit Mircea Lucescu ein in der Türkei bestens bekannter Trainer. Der erfahrene Coach war bereits bei der türkischen Nationalmannschaft, bei Galatasaray und bei Besiktas tätig und kennt das Umfeld entsprechend genau.
Im rumänischen Kader stehen zudem mehrere Spieler mit Süper-Lig-Bezug: Ianis Hagi von Corendon Alanyaspor, Deian Sorescu von Gaziantep FK und Valentin Mihaila von Caykur Rizespor.
Geleitet wird das Spiel von Francois Letexier aus Frankreich. Seine Assistenten sind Cyril Mugnier und Mehdi Rahmouni, als vierter Offizieller ist Benoit Bastien eingeteilt.
Personell gibt es im türkischen Lager noch offene Punkte. Der Zustand von Merih Demiral und Zeki Celik, die beide unter Schmerzen leiden, soll sich erst nach den letzten Untersuchungen endgültig klären. Aral Simsir wurde wegen seiner Verletzung bereits aus dem Kader gestrichen.
Türkei: Cakir – Müldür, Kabak, Bardakci, Kadioglu – Yüksek, Kökcü, Calhanoglu, Yıldız, Güler – Yilmaz









































