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·22. März 2026

Türkische Medien: Deutscher Beşiktaş-Star vor Wechsel nach Russland?

Artikelbild:Türkische Medien: Deutscher Beşiktaş-Star vor Wechsel nach Russland?

Laut Berichten in der türkischen Presse könnte es im kommendem Sommer nach dem Verkauf von Gedson Fernandes im vergangenen Jahr zum nächsten Transfer von Beşiktaş in Richtung Spartak Moskau kommen. Wie es heißt, sei der russische Hauptstadtklub am deutschen Innenverteidiger Felix Uduokhai interessiert. 

Spätestens seitdem die Beşiktaş-Führung ihren Mittelfeldstar Gedson Fernandes im vergangenen Sommer für eine satte Ablösesumme an Spartak Moskau verkauft haben, sei der Kontakt angeblich weiterhin hervorragend. Damals hatte der russische Verein ganze 20,78 Millionen Euro für Fernandes bezahlt, womit der Portugiese nach Cenk Tosun (im Januar 2018 für 22,5 Millionen Euro zum FC Everton) und Tammy Abraham (im Januar dieses Jahres für 21 Millionen Euro zu Aston Villa) aktuell der drittteuerste Verkauf in der Geschichte der "Schwarzen Adler" ist. Wie aktuell in der türkischen Presse berichtet wird, könnte der durch diesen Wechsel entstandene Kontakt nun den nächsten Transfer zwischen den beiden Klubs einläuten.


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Felix Uduokhai auf dem Wunschzettel von Spartak Moskau 

Türkischen Medienberichten zufolge gäbe es derzeit vorsichtige erste Gespräche zwischen Spartak Moskau und Beşiktaş über einen möglichen Transfer von Felix Uduokhai im kommenden Sommer. In der russischen Hauptstadt sei man demnach sehr glücklich mit den Leistungen von Gedson Fernandes und würde sich daher erneut gerne bei BJK bedienen. Diesmal suche man nach Verstärkung für die Innenverteidigerposition, wobei das Auge vor allem an Felix Uduokhai hängen geblieben sein soll, dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft, weshalb jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Verkauf wäre.

Uduokhai wird Beşiktaş wohl im Sommer verlassen 

Beim 16-maligen türkischen Meister soll der 28-Jährige angeblich tatsächlich keine Rolle für die Planungen für die kommende Saison spielen und auch Uduokhai selbst sei grundsätzlich einem Wechsel in ein anderes Land gegenüber nicht abgeneigt. Bei Beşiktaş werde man laut dem Bericht einem Wechsel des ehemaligen Augsburgers zu Spartak Moskau keine Steine in den Weg legen, sollte er denn selbst diesen Weg wählen wollen.

Medialer Druck könnte Russland-Wechsel behindern 

Ob Felix Uduokhai, unabhängig davon, ob er es sich vorstellen könnte, eine Herausforderung in einem anderen Land anzunehmen, wirklich gewillt ist, zu Spartak Moskau zu wechseln, ist allerdings fraglich. Zwar werden in Russland für ausländische Spieler durchaus gute Gehälter gezahlt, allerdings steht der russische Fußballverband im Zuge des Angriffskriegs des Landes gegen die Ukraine noch immer weitestgehend abseits und darf nicht an europäischen Wettbewerben teilnehmen. Zudem wäre der Druck auf Uduokhai gerade aus seiner deutschen Heimat sehr groß, würde er einem Wechsel nach Moskau zustimmen. In Deutschland werden die Schnittstellen zwischen Fußball und Politik häufig mit einer nicht zu unterschätzenden Intensität beleuchtet, weshalb der gebürtige Sachse mit einem solchen Schritt wohl deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit ernten könnte, als ihm wahrscheinlich lieb wäre.

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