Türkische Medien: Fenerbahçe und BVB nähern sich einander bei Guirassy-Deal an | OneFootball

Türkische Medien: Fenerbahçe und BVB nähern sich einander bei Guirassy-Deal an | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: LIGABlatt

LIGABlatt

·26. Juli 2026

Türkische Medien: Fenerbahçe und BVB nähern sich einander bei Guirassy-Deal an

Artikelbild:Türkische Medien: Fenerbahçe und BVB nähern sich einander bei Guirassy-Deal an

Laut türkischen Medienberichten könnte ein Transfer von Dortmund-Mittelstürmer Serhou Guirassy zu Fenerbahçe in den kommenden Tagen finalisiert werden. Die "Kanarienvögel" sind bekanntermaßen noch auf der Suche nach einem weiteren Mittelstürmer, während beim Guirassy beim BVB als Verkaufskandidat gilt, um sich auf dieser Position zu verjüngen. Wie es nun heißt, kommen sich beide Klubs beim Thema Ablöse Stück für Stück näher. 

Trotz des Umstands, dass Fenerbahçe in dieser Saison insgesamt bereits über 80 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, ohne dabei Geld aus Spielerverkäufen einzunehmen, ist der Kaufrausch des 19-maligen türkischen Meisters offenbar noch nicht zu Ende. Dort macht man kein Geheimnis daraus, dass man noch einen torgefährlichen Stürmer fürs Zentrum sucht, der zusammen mit Vedat Muriqi abwechselnd auf Torejagd gehen soll. Lange wurde über einen möglichen Transfer von Atlético-Angreifer Alexander Sørloth berichtet, doch scheint sich dieser Deal derweil im Sande verlaufen zu haben. Stattdessen wird seit einigen Tagen berichtet, dass Borussia Dortmunds Serhou Guirassy nun der Wunschkandidat wäre und tatsächlich scheinen die Schwarz-Gelben diesbezüglich deutlich verhandlungsfreudiger zu sein als die "Rojiblancos". Angeblich nähern sich beide Klubs bei einem möglichen Guirassy-Deal immer weiter an und eine Einigung könnte in den kommenden Tagen erzielt werden.


OneFootball Videos


Borussia Dortmund verlangt 25 Millionen Euro für Guirassy 

Wie die türkische Zeitung "Sabah" berichtet, steht eine Einigung zwischen Fenerbahçe und Borussia Dortmund bezüglich eines Transfers von Serhou Guirassy bevor. Demnach sei der Bundesliga-Klub inzwischen deutlich von der ursprünglich geforderten Summe für den Nationalspieler Guineas abgerückt und verlangt nicht mehr bis zu 40 Millionen Euro, wie noch vor einigen Monaten berichtet wurde. Bis in den Juli hinein soll für Guirassy nämlich eine Ausstiegsklausel in dieser Höhe gegolten haben, doch sei diese inzwischen ausgelaufen und man erkenne an, dass eine solche Summe derzeit eher unwahrscheinlich sei. Angeblich fordert der BVB derzeit eine Sockelablöse von um die 25 Millionen Euro plus Boni.

Fenerbahçe hofft auf kreative Zahlmöglichkeiten 

Bei Fenerbahçe soll man derzeit noch hoffen, die Basisablöse auf bis zu 20 Millionen Euro senken zu können, da das Spesenkonto inzwischen deutlich ausgereizt sei. Alternativ würde man auf die 25 Millionen Euro eingehen, wenn die Borussen einer Ratenzahlung in mindestens drei Schritten zustimme. Hierbei sei man sich allerdings noch nicht sicher, da man in Dortmund am liebsten sofort das Geld hätte, um den Erlös gleich in den Kauf eines jüngeren Ersatzes reinvestieren zu können. Dieser Tage werden vor allem die möglichen Transfers von Hoffenheims Fisnik Asllani und Brügges Nicolò Tresoldi diskutiert. Tresoldi ist übrigens einer der Spieler, von denen LIGABlatt-Redakteur Ove fordert, dass der neue Bundestrainer Jürgen Klopp auf sie während seiner Ägide setzt.

Guirassy für Wechsel zu Fenerbahçe offen 

Abgesehen von Borussia Dortmund müsste Fenerbahçe für einen erfolgreichen Transfer auch eine Einigung mit dem persönlichen Lager von Serhou Guirassy selbst erzielen. Wie es aber heißt, sei man dort einem Wechsel nach Istanbul gegenüber nicht abgeneigt. Tatsächlich sollen die Marineblau-Gelben dem 30-Jährigen einen Dreijahresvertrag mit einem jährlichen Grundgehalt von zehn Millionen Euro bieten. Das entspräche in etwas dem, was dieser derzeit in Dortmund verdient. Dort allerdings läuft sein Vertrag noch bis zum Sommer 2028, bei Fener könnte er mit einem entsprechenden Gehalt über ein weiteres Jahr darüber hinaus rechnen.

Foto: Christof Koepsel / Getty Images 

Impressum des Publishers ansehen