LIGABlatt
·17. August 2026
Türkische Medien: Galatasaray hofft auf Transfer von Alexander Sørloth

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·17. August 2026

Laut türkischen Medienberichten will Galatasaray nach dem Abgang von Mauro Icardi noch mindestens einen weiteren Mittelstürmer verpflichten, der Star-Angreifer Victor Osimhen unterstützen kann. Hierbei soll man – ebenso wie vorher Beşiktaş und Fenerbahçe – bei Alexander Sørloth von Atlético Madrid nachgefragt haben. Sollte dieser Transfer nicht klappen, hätte man noch einen weiteren Kandidaten aus der Bundesliga auf dem Zettel.
Bisher war Galatasaray auf dem Transfermarkt noch auffallend zurückhaltend gewesen. Abgesehen von verschiedenen Gerüchten rund um Spieler wie Can Uzun oder Bruno Fernandes, hatte sich bei den Gelb-Roten noch nicht allzu viel getan, was sich nun allerdings ändern soll: Nachdem man im Auftakt-Spiel der neuen Süper-Lig-Saison zuhause gegen Aufsteiger Çorum FK lediglich 2:2 spielte, fordert nun unter anderem Cheftrainer Okan Buruk nach weiteren Verstärkungen. Hierbei wolle man neben einem Spielmacher – derzeit wird Aleksey Batrakov von Lokomotive Moskau gehandelt – unter anderem noch mindestens einen Mittelstürmer holen, der den abgewanderten Kapitän Mauro Icardi ersetzen und den verletzungsanfälligen Torjäger Victor Osimhen entlasten kann. Wie es heißt, habe man dabei vor allem einen Kandidaten im Sinn, den zuvor auch schon die großen Istanbuler Rivalen Beşiktaş und Fenerbahçe verpflichten wollten, beide aber gescheitert waren.
Atlético fordert 40 Millionen Euro für Alexander Sørloth
Einem Bericht der türkischen Zeitung "Sözcü" zufolge, bemüht sich Galatasaray auf einen Transfer von Alexander Sørloth von Atlético Madrid. Die "Rojiblancos" könnten es sich dem Vernehmen nach zwar durchaus vorstellen, den Norweger zu verkaufen, sehen sich dazu aber nicht gezwungen, weshalb sie bislang bei der Ablösesumme immer ziemlich hart geblieben sind. Daran hätten sich auch Beşiktaş und Fenerbahçe schon die Zähne ausgebissen. Es wird berichtet, dass Atlético weiterhin bis zu 40 Millionen Euro für den ehemaligen Trabzonspor-Kicker verlange, was eigentlich mehr sei, als Galatasaray zu bezahlen eigentlich bereit wäre.
Patrik Schick als mögliche Alternative gehandelt
Grundsätzlich aber soll Alexander Sørloth selbst schon signalisiert haben, sich einen Wechsel an den Bosporus durchaus vorstellen zu können. Dem Vernehmen nach würde er gerne Atlético Madrid verlassen, um anderswo noch eine neue Herausforderung mit guten Gehaltsaussichten zu suchen, was ihm Galatasaray jeweils bieten würde. Sollte aber mit dem Spieler und/oder dessen aktuellen Arbeitgeber keine Einigung erzielt werden können, so heißt es weiterführend, dass man mit Patrik Schick von Bayer Leverkusen bereits den nächsten Kandidaten auf der Liste hätte. Der Vertrag des Tschechen bei der "Werkself" läuft noch bis zum Sommer 2030, weshalb dieser nicht gerade günstig werden dürfte. Dennoch ist aber davon auszugehen, dass die Leverkusener auch bei deutlich weniger als 40 Millionen Euro zu Verhandlungen bereit sein dürften. Schick hat mit Bayer Leverkusen unter anderem 2024 das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal gewonnen und konnte in bislang 210 Pflichtspieleinsätzen für den Klub 103 Tore erzielen und 16 weitere vorbereiten. Damit gilt der 30-Jährige dort inzwischen durchaus als Vereinsikone.
Foto: Lars Baron / Getty Images
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