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·23. Februar 2026

„Tut brutal weh“: Demirovic-Frust nach VAR-Spektakel des VfB Stuttgart

Artikelbild:„Tut brutal weh“: Demirovic-Frust nach VAR-Spektakel des VfB Stuttgart

Stuttgarts Torjäger Ermedin Demirovic verstand die Welt nicht mehr. Der VfB-Angreifer hatte beim wilden 3:3 (2:2) bei Schlusslicht 1. FC Heidenheim vermeintlich zum zwischenzeitlichen 2:1 und 3:2 getroffen – doch beide Male wurden die Tore nach Videobeweis aberkannt. Schon beim 4:1 in der Europa League bei Celtic Glasgow am Donnerstag hatte der 27-Jährige einmal umsonst gejubelt.

„Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Es tut brutal weh als Stürmer, wenn du drei Tore machst und alle drei nicht zählen. Da kannst du gefühlt gar nicht mehr jubeln“, sagte Demirovic frustriert bei DAZN und fügte an: „Das tut wirklich weh. Aber ja, weitermachen. Was sollst du machen? Irgendwann zählt das schon wieder.“


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Nicht nur Demirovic angefressen

Doch nicht nur bei Demirovic hielt sich die Freude am Sonntagabend in Grenzen. Das Remis beim Tabellenletzten war für die ambitionierten Schwaben ein Rückschlag im engen Kampf um die Champions-League-Plätze. „Ein Spiel, das ich so noch nicht oft erlebt habe. Ehrlich gesagt brauchen wir Zeit, das einzuordnen, weil sehr viele Dinge passiert sind. Natürlich wollten wir hier gewinnen, deshalb sind wir über das Ergebnis enttäuscht“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß.

Doch einen Vorwurf wollte er seinem Team drei Tage nach dem beeindruckenden Auftritt bei Celtic nicht machen. Man habe in Heidenheim trotz der englischen Woche 125 Kilometer „abgerissen“, betonte Hoeneß, „und wir haben fast 60 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir das Ding voll angenommen haben.“

Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Deniz Undav rettete sogar erst spät das Remis (88.). Weiterhin zwei Punkte beträgt der Vorsprung des VfB auf Rang vier vor Leipzig.

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Foto: IMAGO

Prekär bleibt die Lage für Heidenheim. Die Mannschaft von Frank Schmidt hat nach nunmehr schon zehn Spielen ohne Sieg weiterhin sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. „In unserer Situation ist der Punkt fast zu wenig. Bei so einer Leistung und bei so einem Spiel wünscht man sich natürlich drei Punkte. Aber wir müssen schauen, dass wir es dann nächste Woche schaffen“, sagte Schmidt.

Man habe aber immerhin gesehen, so das Trainer-Urgestein, „dass man auch gegen einen starken Gegner mit unseren Mitteln so ein Spiel spielen kann“. Seine Mannschaft habe „Selbstbewusstsein gezeigt und sich nicht versteckt. Das ist das Allerwichtigste. Damit müssen wir bis zum Schluss arbeiten und schauen, ob es dann reicht oder eben nicht.“

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