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·5. März 2026

"Tut der Mannschaft gut": F95 setzt auf Defensive - Torwart fraglich

Artikelbild:"Tut der Mannschaft gut": F95 setzt auf Defensive - Torwart fraglich

Fortuna Düsseldorf hat sich mit dem letzten Sieg einen kleinen Vorsprung in der Tabelle erspielt. Um den Abstand zur Gefahrenzone zu halten, wäre ein weiteres Erfolgserlebnis gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) hilfreich. Cheftrainer Markus Anfang muss womöglich wieder auf der Torwartposition aufpassen.

Kastenmeier mit blauem Auge

Schon vor zwei Wochen geriet Fortuna Düsseldorf in die knifflige Situation, dass sowohl Stammtorwart Florian Kastenmeier als auch Ersatzkeeper Marcel Lotka ein Ausfall drohte. Am Ende des Tages standen beide Torhüter im Kader - und Kapitän Kastenmeier musste zwei Mal hinter sich greifen. Doch auf die Niederlage bei den Lilien folgte ein Sieg gegen Bochum, der die Fortuna auf Platz 11 beförderte. Die Abstiegszone ist vor der Partie gegen Nürnberg drei Punkte entfernt.


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Und nun droht Kastenmeier wieder auszufallen. "Er hat im Training einen Ball an den Kopf bekommen, dadurch war sein Sichtfeld eingeschränkt. Der Arzt wird sich das morgen nochmal genau angucken. Wir drücken die Daumen", erklärte Cheftrainer Markus Anfang im Vorfeld des Spiels. "Er will unbedingt spielen. Wir wissen, wie ehrgeizig er ist. Nichtsdestotrotz steht die Gesundheit über allem." Sollte der Kapitän fehlen, dann könnte Lotka dieses Mal einspringen. Dazu muss der F95-Coach ohne Valgeir Lunddal, Jordy de Wijs, Hamza Anhari, Kenneth Schmidt, Julian Hettwer und Tim Breithaupt auskommen.

"Das sollten wir beibehalten"

Vertrauen hat Anfang in den kompletten Kader. "Gegen Bochum haben das wirklich alle sehr ordentlich gemacht", bestätigte der 51-Jährige, dass auch die Rückkehr der verletzten Spieler dazu beitragen. Anfang zog die Abwehrzentrale als Vergleich heran: "Zuletzt sind uns innerhalb einer Woche drei Innenverteidiger weggebrochen. Jetzt ist es ein gesunder Konkurrenzkampf. Darüber sollten wir glücklich sein." Jetzt bekommt es die Fortuna mit dem FCN zu tun. "Nürnberg hat eine hohe individuelle Qualität und viele Spieler, die eine Menge Potenzial haben", so Anfang, der auch auf die Bundesliga-Erfahrung mancher Akteure verwies.

Und der F95-Coach lobte den FCN-Trainer, mit dem er in Lautrer Zeiten zusammenspielte: "Als Mannschaft haben sie sich mit ihrem Trainer Miroslav Klose mittlerweile eine hohe Variabilität angeeignet." Den Gegner unter Druck zu setzen und nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, sei daher das Ziel der Fortuna. "Darüber hinaus haben wir zuletzt wenig Gegentore bekommen. Das ist auch ein Kennzeichen dafür, dass wir sehr konzentriert, hoch und aggressiv verteidigen. Es tut der Mannschaft gut und das sollten wir beibehalten", betonte Anfang dazu noch. Die Zielsetzung für Samstag war daher eindeutig, denn Düsseldorf kann den Abstand zur Gefahrenzone mit einem weiteren Erfolgserlebnis mindestens beibehalten.

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