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·2. Mai 2026

Tut gleichmäßig weh

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Das hatte sich abgezeichnet. Vor dem ohnehin schon schwierigen Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden wurde die Verletztenliste der Lautrer immer länger, sodass nur ein unverbesserlicher Optimist auf drei Punkte für die notorisch schwache Auswärtsmannschaft hoffte. Das Spielgeschehen ist schnell erklärt: Dresden investierte viel, ging zurecht in Führung und der FCK blieb anschließend offensiv weiterhin harmlos. Schlussendlich verlor man ein weiteres Auswärtsspiel.

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FCK verschenkt U-19 Sieg

Eine der Schlagzeilen des Tages fand fernab von Dresden statt. Aufgrund der dünnen Kaderdecke der ersten Mannschaft nominierte Torsten Lieberknecht Ben Jungfleisch und David Schramm aus der U23. Die beiden Kaderplätze der Reserve wurden mit Dzenan Resic und Kian Scheer aus der U19 der Roten Teufel aufgefüllt. Ohne ihren Topscorer Scheer und Leistungsträger Resic verlor die U19 unglücklich das Achtelfinale der deutschen U19-Meisterschaft gegen Energie Cottbus. Warum der FCK diese Personalrochade vornahm und damit die Saison der U19 vorzeitig beendete, ist nicht ersichtlich. Natürlich hätte ein Einsatz von Resic Scheer keinen Sieg garantiert, aber die Chancen doch deutlich erhöht. Die beiden rotierenden Spieler kamen noch nicht bei der U23 zum Einsatz, eine unabdingbare sportliche Notwendigkeit für den Regionalligaaufstieg scheint sich somit nicht aufzudrängen.

Hoffen auf die Sommerpause

Positiv ist nur eins: Nur noch zwei Spiele bis zum Sommer. Aktuell macht es keinen Spaß, Anhänger der Roten Teufel zu sein. Dem bedingungslosen Support auf den Rängen steht eine Mannschaft gegenüber, die enorme Gleichgültigkeit ausstrahlt und orientierungslos dem Sommer entgegentrudelt. Wenn der Trainer das größte Selbstbewusstsein hat, sagt das viel über den Status quo des Teams aus. Die Trainerfrage wird den FCK bis zum Saisonende begleiten, wobei zumindest gegen Bielefeld die Chance besteht, den besten Zuschauerschnitt aller Zeiten würdig zu verabschieden.

Der FCK ist aktuell nicht im Ansatz in der Lage, dem „Betze-Boom“ gerecht zu werden.

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