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Nur die Raute

·7. Juni 2026

TV-Ranking veröffentlicht: HSV plötzlich auf Champions-League-Kurs

Artikelbild:TV-Ranking veröffentlicht: HSV plötzlich auf Champions-League-Kurs

Im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg hat sich der HSV eindrucksvoll im Oberhaus zurückgemeldet – und das auch über die Ergebnisse auf dem Platz hinaus.

Wie aus einer von der Sport Bild veröffentlichten Auswertung der Live-Übertragungen bei Sky und DAZN hervorgeht, belegt der HSV bei den durchschnittlichen Einschaltquoten aller Bundesligisten den dritten Platz.


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Im Schnitt verfolgten 537.000 Zuschauer die Partien der Rothosen. Damit muss sich der Aufsteiger lediglich dem FC Bayern (1,03 Millionen) und Borussia Dortmund (814.000) geschlagen geben. In einer fiktiven Tabelle der TV-Reichweite würde der HSV damit sogar einen Platz in der Champions League ergattern.

Besonders bemerkenswert: Der HSV ließ zahlreiche etablierte Bundesligisten hinter sich. So landeten Eintracht Frankfurt (487.000), der VfB Stuttgart (473.000), RB Leipzig (415.000) und Bayer Leverkusen (391.000) deutlich hinter den Hamburgern. Auch der 1. FC Köln schnitt mit 518.000 Zuschauern stark ab und belegte Rang vier.

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Foto: IMAGO

HSV distanziert Nord-Rivalen deutlich

Der Abstand auf die Nord-Rivalen fällt ebenfalls deutlich aus. Werder Bremen kam auf durchschnittlich 376.000 Zuschauer und belegte Platz elf. Der FC St. Pauli erreichte trotz seines Abstiegs beachtliche 434.000 Anhänger pro Spiel und landete auf Rang sieben.

Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, welche unverändert große Strahlkraft der HSV besitzt. Daran ändert auch die siebenjährige Zweitliga-Zugehörigkeit des Klubs nicht. Die Krux: Rein finanziell profitiert man kaum von diesem starken Abschneiden. In der TV-Geld-Tabelle für die Saison 2026/27 wird der HSV lediglich Rang 15 belegen.

Hintergrund ist die mehrjährige Berechnung der Medienerlöse, bei der die sportlichen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit eine entscheidende Rolle spielen. Hinter den Hanseaten werden nur die drei Aufsteiger rangieren: der SC Paderborn, der FC Schalke 04 und die SV 07 Elversberg.

Bei den Einschaltquoten spielt der HSV also bereits in der Spitzengruppe der Bundesliga. Bis das auch bei den TV-Einnahmen der Fall ist, wird es allerdings noch eine ganze Weile dauern.

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