Borussia Dortmund
·1. Mai 2026
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·1. Mai 2026
Personal Wie angekündigt, vertraute Marco Lehmann weitgehend jenem Kader, der sich im Achtelfinale gegen Borussia Mönchengladbach mit 4:2 durchgesetzt hatte. In der Startelf gab es eine Veränderung: Levin Vogt kehrte aus der U19 in die U17 zurück und verteidigte auf der rechten Seite. Die Plätze auf der Bank besetzten Julian Droste (Tor), Anastasios Kitos, Desmond Ndlovu, Jonas Chowaniec, Mats Brauckmann, Rohullah Nazari und Emre Kirar.
Spielverlauf Die körperlich deutlich überlegenen und im Schnitt ein Jahr älteren Hoffenheimer nahmen das Heft von Beginn an in die Hand, und ließen den Borussen kaum Zeit zum Atmen. Dortmunds Defensive stand unter Dauerdruck, die Mannschaft fand gegen das aggressive Pressing des Gegners wenig Möglichkeiten, fußballerische Lösungen zu finden und Entlastungsangriffe zu initiieren.
BVB-Torhüter Bennet Birtner stand im Blickpunkt. Er hielt, was zu halten war und zeichnete sich in der 15. Minute erstmals mit einer sehenswerten Rettungstat gegen den überragenden TSG-Stürmer Ben Schreiweis aus. Allerdings unterlief ihm kurz vor dem Seitenwechsel ein folgenschwerer Fehler, als er Luis Alaze mit einem kurzen Zuspiel in Bedrängnis brachte und Borussias „Sechser“ von Schreiweis zu einer elfmeterreifen Attacke gezwungen wurde. Den Strafstoß verwandelte Julian Beyer zum 2:0, nachdem Daniel Passarella Hoffenheim in der 22. Minute mit einer sehenswerten Einzelleistung in Führung gebracht hatte.
Auf der anderen Seite dauerte es eine halbe Stunde bis zur ersten Torannäherung, eingeleitet von Ioannis Kostoglou. Der Mittelfeldspieler schoss den Ball nach anschließender Ecke hoch über die Latte. TSG-Torhüter Henri Eckelmann brauchte in der ersten Halbzeit nicht einmal einzugreifen. So dominant gestaltete sein Team diese Partie.
Marco Lehmann hatte in seiner Halbzeitansprache offenbar die richtigen Worte gefunden. Die Mannschaft legte in den Zweikämpfen an Aggressivität und Mut zu. Nachdem Schreiweis die Chance zur Vorentscheidung verpasst und Lehmann drei Auswechslungen vorgenommen hatte, verlor Hoffenheim zusehends die Kontrolle über das nun weitgehend von den Gästen gestaltete Spiel. Der Lohn für Borussias Aufbäumen folgte in der 58. Minute: Niclas Goldberg und Johann Lasse Jaensch bereiteten vor, und „Joker“ Anastasios Kitos schob den Ball zum 1:2 ein. Der BVB erhöhte danach die Schlagzahl, aber auch das Risiko, in einen Konter zu laufen. Wie in der 69. Minute, als Birtner mit zwei Glanzparaden gegen Albin Kurperovic und Janis Stupfel das 1:3 verhinderte.
Mit Moral, Einsatz, aber auch spielerischen Qualitäten stemmten sich die Schwarzgelben gegen die drohende Niederlage. Mats Brauckmann hatte nach Flanke von Johann Lasse Jaensch den Ausgleich auf dem Fuß, er schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei (83.). Desmond Ndlovu wurde in letzter Instanz am Abschluss gehindert (87.), und in der knapp bemessenen Nachspielzeit stürmte sogar Bennet Birtner mit nach vorn. Die letzte Chance vereitelte Hoffenheims Torhüter, der einen Kopfball von Lenni Strößner nach Kostoglous Freistoß spektakulär aus dem Winkel fischte.
Stimmen Marco Lehmann: „Wir sind gegen einen auf allen Positionen top besetzten Gegner am Ende sogar unglücklich ausgeschieden. In der ersten Halbzeit haben wir uns von der körperlichen und auch individuellen Überlegenheit einschüchtern lassen, im zweiten Durchgang sind wir Mann gegen Mann voll ins Risiko gegangen. Die Jungs haben sich bis zum Schluss leidenschaftlich gewehrt und unter dem Strich eine grandiose Saison gespielt.“
Ausblick Die U17 hat noch die Möglichkeit, eine überragende Saison im Westfalenpokal zu krönen. Sie trifft am Mittwoch (6. Mai) im Halbfinale auf Arminia Bielefeld (Anstoß 18 Uhr im BVB-Nachwuchsleistungszentrum).







































