1. FSV Mainz 05
·20. März 2026
U19: Auf dem Weg zur Normalität

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·20. März 2026

"Wir haben es geschafft, zur Normalität zurückzukehren, in dem Sinne, dass wir wieder trainiert haben in dieser Woche", sagt Jan Kirchhoff. Der U19-Cheftrainer und sein Team hatten am vergangenen Wochenende eine Pause eingelegt. Das eigentlich vorgesehene Spiel gegen die TSG Hoffenheim wurde auf Samstag, den 04. April (13 Uhr) verlegt. Die 05ER brauchten Zeit, um die schwere Verletzung ihres Teamkollegen Mattis Fleer im Verbandspokalspiel in Herxheim zu verarbeiten. "Das macht jeder in einer unterschiedlichen Geschwindigkeit, deshalb sind wir Hoffenheim sehr dankbar, dass wir das Spiel verlegen und uns diese Zeit nehmen konnten", so Kirchhoff, der sein Team auf einem guten Weg sieht. "Uns haben diese zwei freien Tage gut getan, um miteinander zu sprechen und auf der anderen Seite auch die Freiheit zu haben, wenn man für sich alleine sein will. Es zeigt den Charakter der Mannschaft, dass es sie betrifft und es nicht spurlos an uns vorbeigeht, wenn jemand aus unserer Mitte sich so schwer verletzt."
In der Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel am Samstag (11 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion) bei Bayer 04 Leverkusen ging es zunächst darum, den Blick nach vorne zu richten. "Ich finde, das ist uns gut gelungen", so Kirchhoff. "Wir wollten Energie auf den Platz bekommen und trotzdem mit einer gewissen Freiheit agieren. Die Jungs sollten sich wieder frei fühlen, Spaß am Fußball und am Zusammensein entwickeln."
"Wege finden, die Überhand zu gewinnen" gegen individuelle Klasse
Im Hinspiel zum Hauptrundenauftakt hatten sich beide Teams im Bruchwegstadion in einem offenen Schlagabtausch 3:3-Unentschieden. Dabei legte der FSV gegen den individuell stark aufgestellten Gegner einen sehr guten Auftritt hin. Montrell Culbreath und Axel Tape, damals noch in der Bayer-Startelf, haben mittlerweile Einsatzminuten in der Bundesliga und Champions League gesammelt. "Obwohl die beiden höchstwahrscheinlich am Samstag gegen uns fehlen werden, sinkt die individuelle Qualität nicht. Leverkusen ist in der Lage, das gleichwertig aufzufangen", so Kirchhoff, den das Hinspiel und die bisherige Entwicklung positiv stimmen. "Wir haben bewiesen, dass wir über unsere Art und Weise und unser Teamgefüge nicht nur mithalten können, sondern auch die Chance haben, so ein Spiel zu gewinnen."
Mit 10 Punkten aus fünf Partien steht der FSV aktuell an der Spitze der Hauptrundengruppe G, die Bayer-Elf hat aus sechs Partien einen Zähler weniger gesammelt. Nach den bisherigen Leistungen fahren die 05ER mit Selbstbewusstsein nach Leverkusen. "Uns ist aber bewusst, dass es wieder bei Null beginnt und die höchstmögliche Herausforderung ist. Wir müssen eine individuell unfassbar gut besetzte Mannschaft kontrollieren und gleichzeitig über unser eigenes Spiel mit Ball Chancen kreieren müssen. Es wird darum gehen, in den beiden Sechzehnern besser zu sein als Leverkusen. Das heißt, sowohl unsere Box gut zu verteidigen, damit uns keiner reinfällt und auf der anderen Seite Leverkusen immer wieder in Spielphasen zwingen, die sie nicht so gerne haben." Es gehe immer darum, sich in ein Spiel reinzubeißen und Wege zu finden, die Überhand zu gewinnen.
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