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·1. Mai 2026

U19 - Der FCK zurück auf Augenhöhe

Artikelbild:U19 - Der FCK  zurück auf Augenhöhe

Mit einem souveränen 3:0 gegen den Berliner AK hat sich die Mannschaft von Eimen Baffoun am vergangenen Wochenende für die K.o.-Phase qualifiziert. Viel Zeit zum Feiern bleibt aber nicht. Am Samstag wartet mit Energie Cottbus die nächste Aufgabe. Ein Spiel, in dem es nur eine Richtung gibt. Weiterkommen oder ausscheiden.

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Gegen die Großen bestanden

Was diese Mannschaft in dieser Saison zeigt, ist alles andere als selbstverständlich. Bereits in der Vorrunde überzeugte der FCK mit Konstanz und sicherte sich hinter Hoffenheim und Heidenheim als einer der besten Gruppendritten den Platz in der A-Liga.

Die eigentliche Bewährungsprobe folgte danach und sie wurde bestanden. Der zweite Platz in einer Gruppe mit RB Leipzig, dem FC Bayern München sowie den Nachwuchsleistungszentren aus Hannover und Mönchengladbach ist mehr als ein Achtungserfolg. Es ist ein klares Zeichen dafür, dass der FCK auf diesem Niveau mithalten kann. Gerade im Vergleich zu Standorten wie Leipzig, wo enorme finanzielle Mittel in den Nachwuchs fließen, bekommt diese Leistung zusätzliches Gewicht.

Eine Mannschaft mit klarer Handschrift

Ein entscheidender Faktor steht an der Seitenlinie. Eimen Baffoun gilt als eines der spannendsten Trainer Talente im deutschen Nachwuchsfußball. Der 31-jährige Deutsch Tunesier begleitet Teile dieses Jahrgangs bereits seit der U15 und hat die Entwicklung der Mannschaft maßgeblich geprägt.

Sein Ansatz ist klar. Führen durch Vorleben statt durch Befehlen. Nähe zu den Spielern, Vertrauen und ein mutiger, offensiver Fußball stehen im Mittelpunkt. Dass dieser Weg funktioniert, zeigt auch der Blick auf die vergangene Saison. Ein Großteil des Teams gewann den Südwestpokal gegen den UEFA Youth League Teilnehmer FSV Mainz 05. Gemeinsame Erfolgserlebnisse, die zusammenschweißen und sich heute auszahlen.

Talente im Blickpunkt

Auch individuell bringt dieser Jahrgang viel Qualität mit. Dzenan Resic ist dabei einer der auffälligsten Spieler. Nicht nur als lautstarker Zehner, sondern auch statistisch gehört er zu den besten Chancen-Kreierer seines Jahrgangs in ganz Deutschland.

Im Angriff sorgen Kian Ramadani mit neun Treffern und Kian Scheer mit vierzehn Toren für Durchschlagskraft. Vor allem Scheer sticht heraus. Er ist flexibel einsetzbar, überall auf dem Platz zu finden und verbindet Spielaufbau mit offensiver Präsenz. Laut der Rheinpfalz soll er auch einen Profivertrag in aussicht haben,

Linus Tautenhahn sammelte bereits Erfahrungen in der U21. Ben Jungfleisch gehört mit seinem Profivertrag zu den bekanntesten Namen im Kader. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sowohl Jungfleisch als auch Resic noch zum Jungjahrgang zählen. Beide sind erst 17 Jahre alt und gehören damit zu den jüngsten Spielern im Team.

Auch international ist das Team vertreten. Samet Acar für die Türkei und Alban Mehmetaj für den Kosovo stehen regelmäßig für ihre Nationalmannschaften auf dem Platz.

Endrunde Erreicht - Signal gesetzt

Der Einzug in die Endrunde ist für den FCK ein richtig starkes Zeichen, gerade mit Blick auf die letzten Jahre im Nachwuchs. Das ist nicht einfach nur ein netter Erfolg, sondern zeigt, dass am Fröhnerhof wieder Qualität entsteht. Genau darin liegt aber auch die Chance und die Aufgabe zugleich. Solche Jahrgänge gab es immer mal wieder, entscheidend ist, was diesmal daraus gemacht wird. Dieser Kader liefert jedenfalls genug Argumente, um dem eigenen Nachwuchs mehr Vertrauen zu schenken und den Weg konsequent weiterzugehen. Klar geht es jetzt erstmal darum, wie weit die Reise noch sportlich führt. Aber unabhängig davon hat diese Mannschaft schon jetzt deutlich gemacht, dass sie mehr ist als nur ein kurzer Lichtblick.

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