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·17. Mai 2026
U19 des 1. FC Köln erneut auf Titelkurs: Stefan Ruthenbeck wechselt das Finale ein

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Simon Bartsch
17 Mai, 2026
Einen Tag nach der bitteren 1:5-Pleite der Profis gegen Bayern München gab es beim Kölner Nachwuchs Grund zur Freude. Die U19 greift erneut nach der Deutschen Meisterschaft und damit nach der Titelverteidigung. Gegen den SC Paderborn setzte sich die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck 3:2 nach Verlängerung durch.

Stefan Ruthenbeck, Trainer der Kölner U19
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Der FC zittert sich ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, war über Phasen der zweiten Halbzeit die schwächere Mannschaft. Dabei sahen die Kölner zunächst lange wie der Sieger aus. Fynn Schenten brachte die Geißböcke früh in Führung. Jason Ponente-Ramirez drang auf der rechten Seite in die Box ein und legte ab auf den Stürmer, der in der Spielzeit ja auch schon seine Erfahrung bei den Profis sammelte. Die Hausherren zeigten sich von der Kölner Führung geschockt, waren sichtbar nervös. Nach einer guten halben Stunde fanden die Ostwestfalen aber besser ins Spiel. Max Riedemann ließ die beste Chance liegen. Der FC sorgte für Entlastung, belohnte sich aber nicht. Ponente-Ramirez verfehlte das Tor nur knapp. Auf der anderen Seite rutschte Lasse Eickel an der Kugel knapp vorbei. Es ging mit dem 1:0 in die Kabine.
Und aus der kam der Gastgeber deutlich engagierter. „Die zweite Halbzeit ging ganz klar an Paderborn“, gab auch Markus Halfmann, Bereichsleiter Nachwuchsfußball der Geißböcke im Interview bei Wow zu. Der SCP hatte nun deutlich mehr vom Spiel und die deutlich besseren Chancen. Allerdings waren die Ostwestfalen nicht kaltschnäuzig genug oder Kölns Keeper Timo Schmitz rettete immer wieder in höchster Not. Nach gut 70 Minuten griff der Torhüter aber vorbei. Bei einer Ecke stieg Paul Wollenberg am höchsten und nickte zum hochverdienten Ausgleich ein (71.). Paderborn wollte die Entscheidung und doch hätte Assad Kotya-Fofana alles klar machen können. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff setzte der Abwehrspieler einen Kopfball über den Querbalken.
Unglücklich wirkte der Abwehrspieler dann auch bei einer der ersten Aktionen in der Verlängerung. Einen langen Ball klärte Kotya-Fofane vor die Füße von Eickel, der eiskalt zum 2:1 verwertete (96.). Paderborn machte weiterhin den besseren Eindruck und doch gelang den Kölnern der Ausgleich. Nach einer Flanke von Kristian Markoski aus dem Halbfeld der rechten Seite nahm der Arian Römers die Kugel direkt und traf zum 2:2 (109.). Und die Kölner drehten den Spielstand komplett. Alessandro Puzzo setzte Kevin Ekweribe in Szene und auch der vollendete (113.). Der Torschütze sowie der Flankengeber waren erst spät eingewechselt worden. Puzzo kam wenige Minuten vor Spielende noch zu einem Abschluss, verfehlte aber aus wenigen Metern. Unmittelbar vor dem Spielende sah Medin Kojic die Ampelkarte, es blieb beim 3:2 für den FC.
Im Endspiel trifft die Kölner Auswahl auf die TSG Hoffenheim.
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