Borussia Dortmund
·15. August 2026
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·15. August 2026
Felix Hirschnagl musste im Duell mit Schalke auf mehrere Leistungsträger verzichten: Jan-Luca Riedl und Enzo dos Santos waren bei den Profis, Fadi Zarqelain und Luke Fahrenhorst gehörten der U23 an. Darüber hinaus fehlten Ahmad Najdi, Johann Lasse Jaensch, Peniel Poba und Hamzath Mohamadou verletzt. So vertraute der Trainer weitgehend der Startelf, die das Auftaktspiel in Oberhausen mit 4:2 gewonnen hatte. Für Najdi rückte Luis Alaze ins Mittelfeld, Liam Kante verteidigte an Stelle von Lenni Strößner.
Der BVB begann selbstbewusst, ließ den Ball zirkulieren und krönte seinen vielversprechenden Start mit dem 1:0 in der achten Minute. Eingeleitet wurde der Treffer von Tom Faust, der Justin Hoy mit einem Diagonalpass auf die Reise geschickt hatte. Die Flanke des Kapitäns bugsierte der Schalker Abwehrspieler Lasse Deutschmann vor dem einschussbereiten Bjarki Gardarsson über die Linie. Die Schwarzgelben dominierten die Partie, arbeiteten sich weitere Chancen heraus, doch vor allem dem auffälligen Justin Hoy fehlten im Abschluss Glück und Präzision (16., 26.). Pech hatte Luis Alaze: Nach einem Patzer von Torhüter Kyrylo Khadesevych schoss er aus 16 Metern aufs Tor, aber Amir El Abdouni köpfte den Ball aus der Gefahrenzone (44.).
Schalkes Trainer Norbert Elgert hatte frühzeitig reagiert, in der 36. Minute personelle und taktische Wechsel vorgenommen. Die zeigten unmittelbar nach Wiederanpfiff Wirkung. Der Schweizer Timo Wiesner scheiterte zunächst in einer Eins-gegen-eins-Situation am glänzend reagierenden BVB-Keeper Julien Froese, anschließend setzte er einen Freistoß aus 18 Metern an den Außenpfosten (51./52.). Schalke war im zweiten Durchgang deutlich präsenter und aktiver. Mika Brocks traf nach 72 Minuten den Pfosten, während auf der Gegenseite vornehmlich Justin Hoy die Akzente setzte und in der 70. Minute per Freistoß die Latte traf. Unter dem Strich stand ein verdienter Derbysieg der Borussia.
„Nach der Pause war es ein bisschen jugendlicher Wahnsinn. Aber wir haben insgesamt viel investiert, vielleicht wurden wir deshalb belohnt. Ich glaube immer an Karma“, resümierte Trainer Felix Hirschnagl, der an das unglückliche Hauptrunden-3:3 im vergangenen Jahr erinnerte: „Da haben wir den Derbysieg in der entscheidenden Phase nicht gezogen, diesmal haben wir es geschafft.“
Der BVB muss nun zweimal auswärts antreten, am Sonntag (23.08., 11 Uhr) beim VfL Osnabrück, am Mittwoch (26.08., 18 Uhr) beim MSV Duisburg.
Froese – Vogt, Ritter (62. König), Kante (59. Strößner), Adje (88. Kaymak) – Alaze (59. Hagemann) – Kostoglou, Faust (88. Burkhardt) – Mirza, Gardarsson, Hoy
U17-Trainer Karsten Gorges bot in Bochum exakt die gleiche Startelf auf, die zum Punktspielauftakt den Wuppertaler SV mit 7:0 bezwungen hatte. Später erhielten Hamzath Mohamadou und Athanasios Grammozis nach langen Verletzungspausen erste Spielminuten.
Die Schwarzgelben begannen die Partie auf dem Rasenplatz am Ruhrstadion hochkonzentriert. Jonas Maurice Chowaniec brachte den BVB nach fünf Minuten und starker Vorarbeit von Ilyas Arzini mit 1:0 in Führung. Die Bochumer hielten dagegen, so dass sich ein intensives Derby mit Möglichkeiten auf beiden Seiten entwickelte.
Die Borussen kamen nach dem Wechsel besser ins Spiel als der Gegner, sie provozierten nach sehenswertem Kombinationsspiel einen Handelfmeter und eine Rote Karte für die Gastgeber. Arzini verwandelte den Strafstoß zum 2:0 (47.), Niclas Goldberg legte das 3:0 nach (56.). Nach den beiden Einwechslungen ging beim BVB die Struktur verloren, die Mannschaft verlor trotz personeller Überzahl den Spielfaden. Bochum verkürzte in der Schlussphase auf 3:2 (Jonas Simon, 83.; Wail Akkouh El Moussa, 88.). Am Ende hielt Bennet Birtner den Sieg fest. „Eine Stunde lang war es ein richtig gutes Spiel von uns, danach sind wir nachlässig geworden und haben zu viele Passfehler produziert. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg“, bilanzierte Karsten Gorges.
Am kommenden Samstag (22.08.) gastiert die U17 beim MSV Duisburg.
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