liga2-online.de
·24. März 2026
U19-Torwarttrainer Esser verlässt VfL und eröffnet Torwartschule

In partnership with
Yahoo sportsliga2-online.de
·24. März 2026

Der VfL Bochum verabschiedet sich am Saisonende von einem Urgestein. U19-Torwarttrainer Michael Esser verlässt die Castroper Straße, um eine eigene Torwartschule zu eröffnen.
Michael Esser bestritt in seiner gesamten Karriere gerade einmal 29 Pflichtspiele für den VfL Bochum. Dennoch gilt der 38-Jährige als absolutes Urgestein, denn der Torhüter verbrachte vier Jahre im Nachwuchsbereich des Revierklubs und galt später noch acht Jahre lang in zwei Amtszeiten als zuverlässiger Rückhalt für das Torwartteam der Bochumer. Im Sommer 2024 beendete Esser seine Karriere und wurde Torwarttrainer im Nachwuchsbereich, doch am Saisonende wird sich der ehemalige Keeper einer neuen Aufgabe widmen.
"Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen beim VfL dafür, dass sie mir die Möglichkeit eröffnet haben, mich nach meiner aktiven Zeit als Torwarttrainer zu beweisen", schwärmt Esser von seiner Zeit in der U19. "Es schließt sich für mich ein Kreis, denn beim VfL habe ich meine Profikarriere begonnen und werde sie, wenn auch in anderer Funktion, hier beenden. Zukünftig werde ich mich verstärkt um meine Familie kümmern können, ohne dabei auf den Fußball zu verzichten." Eine neue Idee hat der 38-Jährige bereits - abseits vom Profigeschäft: "Mein Plan ist, in Kürze eine Torwartschule in Castrop-Rauxel zu eröffnen."
Neben dem VfL Bochum gehörten der SV Darmstadt 98, Hannover 96 und die TSG 1899 Hoffenheim zu Essers Stationen in Deutschland. In Österreich stand Esser wiederum beim SK Sturm Graz unter Vertrag. So kam der 38-Jährige insgesamt auf 102 Erst- und 54 Zweitligapartien. In der U19-Mannschaft wird der Torwarttrainer eine Lücke hinterlassen, wie NLZ-Chef Pablo Thiam betonte: "Ein großer Dank von meiner Seite an Bruno, der sich – wie auch schon als Spieler – total mit dem VfL identifiziert hat und dieses Engagement auch bei der Ausbildung unserer Nachwuchstorhüter an den Tag legt. Wir wünschen ihm sowohl privat als auch beruflich alles Gute und freuen uns jedes Mal, wenn er ab der kommenden Saison bei den VfL-Spielen als Fan zu uns kommt – sei es an der Castroper oder an der Hiltroper Straße."









































