1. FSV Mainz 05
·14. Februar 2026
U19 überzeugt beim Sechs-Tore-Spektakel

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·14. Februar 2026

Über sechs Treffer durften sich die Zuschauer am Fastnachtssamstag im Bruchwegstadion freuen, die die dem offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau zwischen der U19 des 1. FSV Mainz 05 und Bayer 04 Leverkusen beiwohnten. Das 3:3 (2:2) glich einer Achterbahnfahrt der Gefühle mit ständig wechselnden Führungen und einem am Ende wohl gerechten Resultat. Die frühe Gäste-Führung hatten die Mainzer dank der Treffer von Domenic Köppel und Jeremiah Debrah gekontert, sich aber - trotz klarem Chancenplus - noch vor der Pause den Ausgleich gefangen. Im zweiten Durchgang traf Bayer dann in einer Mainzer Druckphase, doch nur eine Minute später gelang Mika Preßler der letzte Treffer des Tages.
Der Cheftrainer zeigte sich nach dem Schlusspfiff einverstanden mit dem Auftritt: "Ich bin zufrieden, gerade mit der ersten Halbzeit. Probleme hatten wir zu Beginn ein zweimal mit der Zuordnung. Gut getan haben uns die längeren Ballbesitzphasen nach dem Rückstand, in denen wir es geschafft haben, Leverkusen zu bespielen. Deshalb fand ich, dass wir zur Pause hätten führen können. Die zweite Halbzeit war wie erwartet, wir brauchten Leidensfähigkeit, irgendwann hat uns die Energie gefehlt mit den Kilometern in den Beinen. Wir hatten nicht mehr viel Entlastung, haben aber fast alles weg verteidigt - das war herausragend. Es war ein gelungener Nachmittag abgesehen davon, dass wir den Sieg nicht mitnehmen konnten. Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen sind ein sehr ordentlicher Auftakt", so Jan Kirchhoff.
Eine Veränderung hatte Jan Kirchhoff gegenüber dem Auftaktsieg in Hoffenheim vorgenommen und Jan Janega den Vorzug gegenüber Alexandre Tavares.
Mainzer verpassen klarere Führung
Der bessere Start in die Partie glückte den Gästen, die in den ersten Minuten zielstrebig den Weg in die Spitze suchten. Während ein Kopfball Jeremiah Mensahs nach knapp 120 Sekunden das Mainzer Gehäuse noch knapp verfehlte, durften die Gäste bei ihrer zweiten Chance jubeln. Ein Eckball landete im Zentrum vor den Füßen von Emmanuel Owen, der aus kurzer Distanz zum 0:1 vollendete (4. Spielminute). Auf die Anfangsoffensive der Leverkusener sollte der FSV aber die passende Antwort parat haben und biss sich in der Folge immer mehr in die Begegnung. Waren die Bemühungen zunächst noch zaghafter Natur und allenfalls Halbchancen die Folge, sollte es nach nicht einmal 13 Minuten auch im Bayer-Tor klingeln: Mika Preßler setzte seinen von Jeremiah Debrah herausgeholten Freistoß gefühlvoll an den rechten Pfosten, bevor Köppel aus vier Metern abstaubte und Simeon Rapsch im Gäste-Tor keine Chance ließ (13.). Die 05ER fanden nun viel besser in die Zweikämpfe und gaben in der Folge zunehmend den Ton an. Fünf Minuten nach dem Ausgleich zog Kapitän Daniel Imafidon aus 18 Metern ab und zwang Rapsch zu einer Glanztat (18.). Zwar brachte die folgende Ecke nichts ein, dennoch spielte sich das Geschehen längst hauptsächlich in der Hälfte der Gäste ab, die sich zurückzogen und auf Umschaltoptionen lauerten. Diese ergaben sich aber kaum einmal, weil die Mainzer auch defensive bestens organisiert waren und nahezu jeden entscheidenden Zweikampf in dieser Phase für sich entschieden. Nach 25 Minuten gelang dies einmal unmittelbar an der Grenze zum Strafraum, Preßler schaltete schnell, seine abgefälschte Hereingabe landete bei Debrah, der aus zehn Metern humorlos zur 05-Führung abschloss. Der zweifache Vorbereiter hätte sie nach einer knappen halben Stunde sogar ausbauen können, scheiterte aber nach einem langen Ball aus spitzem Winkel an einer Fußabwehr von Rapsch (28.).
Bitter für den stark aufspielenden FSV dann die Szene in der 35. Minute: Torhüter Daniel Posch erwischte beim Klärungsversuch nach Ballverlust im eigenen Strafraum auch den Gegenspieler, so dass der Unparteiische Justin Volz auf den Punkt zeigte, von wo aus Mensah präzise zum 2:2-Ausgleich vollendete (36.). Bei einem schnellen Gegenangriff bediente der aufgerückte Batuhan Deliboyraz Artan Latifi, dessen flache Hereingabe Rapsch ins Zentrum klärte, wo Deliboyraz zum Abstauber kam, der allerdings zur Ecke geklärt werden konnte (43.). Die Mainzer blieben dran und hatten wiederum nur Sekunden später erneut den Torschrei auf den Lippen, als Dominik Horlbeck nach der folgenden Ecke per Dropkick knapp über den Querbalken zielte (44.).


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