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·4. April 2026

U23 besiegt Tabellenführer Fortuna Köln trotz Unterzahl

Artikelbild:U23 besiegt Tabellenführer Fortuna Köln trotz Unterzahl

PersonalienTrainer Daniel Rios vertraute im Spitzenspiel gegen Fortuna Köln weitestgehend der ersten Elf, die beim 1:0-Erfolg gegen Bonn begonnen hatte. Dortmunds Trainer nahm lediglich eine Änderung vor: Für Samuele Inacio startete Patrick Göbel. Der Routinier übernahm in der Viererkette den Part des Rechtsverteidigers, Danylo Krevsun rückte dafür ins zentrale Mittelfeld vor.

SpielverlaufDas Topspiel der Regionalliga West begann mit viel Ballbesitz für die Dortmunder, die mutig und engagiert auftraten. Doch auch der seit 24 Spielen ungeschlagene Tabellenführer suchte sofort den Weg nach vorne. Allen voran nach Ballgewinnen schaltete Fortuna Köln blitzschnell um und verzeichnete erste Torannäherungen. Erstmals richtig gefährlich vor dem BVB-Tor wurde es in der 20. Minute, als Tony Reitz einen langen Ball von Fortunas Keeper falsch einschätzte. Die Kugel landete bei Adrian Stanilewicz, der im Eins-gegen-eins am glänzend reagierenden Silas Ostrzinski scheiterte.


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In der Folge entwickelte sich vor 1.583 Zuschauern eine intensive Partie, in der Fortuna mehr Spielanteile besaß. Dass der BVB aber jederzeit gefährlich werden kann, zeigten die Dortmunder nach einer knappen halben Stunde. Nach einem feinen Pass von Ayman Azhil setzte sich Babis Drakas auf der linken Seite gut durch. Frei vor dem Kasten der Kölner schlenzte er den Ball am langen Pfosten vorbei (29.). Kurz nach der Riesenchance mussten die im Rote-Erde-Sondertrikotspielenden Hausherren einen bitteren Rückschlag verkraften: Elias Benkara sah nach einer Notbremse die Rote Karte.

Doch selbst in Unterzahl blieb die U23 gefährlich. Drakas steckte perfekt auf Mathis Albert durch, doch der Angreifer bekam die Kugel nicht unter Kontrolle (36.). Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame erste Halbzeit setzte schließlich Albert – auf kuriose Art und Weise: Rechtsverteidiger Patrick Göbel drang nach einem Doppelpass mit Michael Eberwein in den Strafraum ein und bediente im Rückraum Azhil, dessen Schuss Fortuna-Keeper Jannick Theißen parieren konnte. Bei der anschließenden Rettungsaktion bekam Albert den Ball an den Kopf geschossen, von wo aus er zum 1:0 ins Tor flog.

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Im zweiten Durchgang standen die Dortmunder zunächst tief und versuchten, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Dies gelang auch ganz gut, wirkliche Chancen erarbeitete sich das offensivstärkste Team der Liga nicht. Am gefährlichsten wurde es, als der eingewechselte Jonas Michelbrink Ostrzinski mit einem Distanzschuss prüfte (50.). Zwar hatte Fortuna mehr Spielanteile, doch der BVB setzte durch gezielte Konter immer wieder Nadelstiche. Sowohl Krevsun (60.) als auch der starke Drakas (73.) verpassten das 2:0.

Auch in der Schlussphase bot die leidenschaftlich kämpfende Rios-Elf dem Tabellenführer kaum etwas an. Gegen die gut gestaffelte BVB-Defensive fehlte es den Kölnern an Durchsetzungsvermögen im letzten Drittel. Auf der anderen Seite vergab Kevin Mutove frei vor dem Tor eine weitere dicke Gelegenheit, den Sack zuzumachen. Der Lupfer des Angreifers trudelte am langen Pfosten vorbei (85.). Somit blieb es bis zum Schlusspfiff spannend, doch am Ende konnten die Dortmunder ihren dritten Sieg in Serie bejubeln. Für die Fortuna war es die erste Niederlage seit dem 9. August 2025.

StimmeDaniel Rios: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber man hat auch die Stärken von Fortuna gesehen. Das war insgesamt ein hohes Regionalliga-Niveau. Und dann kriegen wir die Rote Karte. Die Jungs haben die Situation aber gut angenommen, in Unterzahl Torchancen gehabt. In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir in den richtigen Momenten auch mit einem Mann weniger vorne attackieren wollen, weil wir sonst nur am Verteidigen wären. Mit der gewissen Leidenschaft, hinten zu verteidigen, und dem Mut zu attackieren, haben wir es nicht unverdient über die Zeit gebracht, weil wir uns selbst noch Torchancen erspielt haben.“

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