1. FSV Mainz 05
·2. April 2025
U23 feiert ersten Sieg nach langer Durststrecke

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·2. April 2025
Nach fünf Niederlagen in Folge hat die U23 am Mittwochabend das lang ersehnte Erfolgserlebnis gefeiert. Gegen den Tabellenvierten FSV Frankfurt gewann die höchste Mainzer Ausbildungsmannschaft auch in der Höhe verdient mit 3:0. Taiyu Yamasaki hatte die 05ER in der ersten Hälfte gegen ordentlich mitspielende, aber weitestgehend ungefährliche Frankfurter in Führung gebracht. Nach einem Pfostentreffer der Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Rheinhessen das Spiel unter Kontrolle. Marcel Kalemba und Armindo Sieb erhöhten zum Endstand. Mit dem Sieg haben sich die Mainzer nach 27 Spieltagen mit 31 Punkten auf den zwölften Tabellenplatz der Regionalliga Südwest vorgearbeitet.
"Zeichen, dass der Verein zusammensteht"
"Erstmal ein großes Dankeschön an unsere Profis", wollte U23-Cheftrainer Benjamin Hoffmann loswerden. "Sie hatten gestern ihren freien Tag und die Jungs waren dennoch bei uns im Training, auch um ein Zeichen zu setzen, dass der Verein zusammensteht. Die Jungs haben uns einen Ruck und Sicherheit gegeben. Das war eine Riesenhilfe, die wir dankend angenommen haben. Ich bin froh, dass wir überhaupt wieder Tore aus dem Spiel heraus geschossen haben. Man sieht, wie wichtig es ist, dass wir einen Stürmer vorne drin haben und Stabilität reinkriegen. Ein großer Dank auch an meine Mannschaft. Wenn fünf Spieler runterkommen müssen fünf aus der Startelf und weitere fünf sind vielleicht nicht im Kader. Jeder hat es angenommen, weil alle verstanden haben, was jetzt die Aufgabe ist und das eigene Ego zurückgenommen werden muss. Ich gehe nicht davon aus, dass wir groß feiern. Es war nur ein Schritt, ein erstes Finale von weiteren sieben, die noch folgen. Ich bin glücklich, aber noch motivierter, die nächsten Spiele anzugehen und gegen Freiberg direkt nachzulegen", so Hoffmann.
Dank Yamasaki: FSV führt zur Halbzeit
Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Offenbach veränderte Hoffmann seine Startelf auf vier Positionen. Torhüter Lasse Rieß, Niki Veratschnig, Nelson Weiper und Lennard Maloney, allesamt Leihgaben der Profis, begannen für Max Kinzig, Dennis Azakir, Jason Amann und David Mamutovic. Zudem saß Armindo Sieb, der zur Halbzeit für Weiper kommen sollte, auf der Bank.
Neun Minuten tasteten sich beide Teams in die Partie, dann hatte Weiper für die erste Top-Chance für den FSV. Den Kopfball des Mainzer Stürmers nach Vorlage von Maloney konnte ein Frankfurter Verteidiger gerade noch auf der Linie klären. Ansonsten war es viel Stückwerk auf beiden Seiten in der Anfangsphase. Die Rot-Weißen hatten mehr Ballbesitz, verständlicherweise aber noch Abstimmungsprobleme bei Lauf- und Passwegen, gefährliche Situationen entstanden deshalb nur selten. Taiyu Yamasaki setzte sich nach zwanzig Minuten auf der rechten Seite mal schön durch, zielte aber am langen Eck vorbei. Die Frankfurt-Bornheimer blieben bis dahin unauffällig und konzentrierten sich auf die Verteidigung des eigenen Tores. Erst nach 22 Minuten setzte der blau-weiße FSV das erste offensive Ausrufezeichen, Lasse Rieß hatte mit dem Flachschuss von Birkan Celik aus sieben Metern aber keine Probleme. Ein sehenswert strukturierter Angriff brachte die Führung. 05-Keeper Rieß fand Daniel Gleiber im Mittelfeld, der setzte Yamasaki mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe ein. Der Japaner zeigte im Eins-gegen-Eins gegen Justin Ospelt keine Nerven - das verdiente 1:0 für die Rheinhessen (26.). Wenige Minuten später nahm Yamasaki einen langen Diagonalball auf links sehenswert an und drang in den Strafraum ein, fand aber keinen Abnehmer.
Gegen den Ball hatte die höchste Mainzer Ausbildungsmannschaft weitestgehend alles im Griff, in wenigen Momenten ließen die Gäste aber ihre durchaus vorhandene individuelle Qualität aufblitzen, bei zwei Schüssen war Rieß aber erneut auf dem Posten. In der Schlussphase des ersten Durchgangs kamen die Frankfurt-Bornheimer nochmal auf. Ein Schuss von Tobias Peitz konnte noch geblockt werden, den Kopfball von Liga-Toptorjäger Cas Peters hatte Rieß sicher. Es blieb bei der knappen Mainzer Halbzeitführung, die sich der FSV vor allem in den ersten 25 Minuten verdient hatte.
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