Borussia Dortmund
·2. September 2026
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Die U23 ging mit dem Schwung des 2:0-Sieges drei Tage zuvor in Hilden in das kleine Derby. Dennoch lagen die Schwarzgelben in der Tabelle vor dem Spieltag hinter den Königsblauen, die aus ihren fünf Spielen neun Punkte holten (drei Siege, zwei Niederlagen) und damit einen mehr als die Schwarzgelben. Die Borussia hatte jedoch auch erst vier Spiele absolviert und noch keines davon verloren (zwei Siege, zwei Remis).
Dortmunds Trainer Daniel Rios änderte seine Startelf auf vier Positionen: Arne Wessels fehlte aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre. Tim Degener, Luke Fahrenhorst und Nanitonda Quiala rückten auf die Bank. Dafür standen Ayman Azhil, Jan Riedl, Fadi Zarqelain und Takata Yamamoto in der ersten Elf.
Dortmunds U23 ging mit dem ersten nennenswerten Abschluss des Abends direkt in Führung: Connor Krempicki führte eine Ecke von der linken Seite kurz zu Takata Yamamoto aus. Der wiederum legte ab zu Ayman Azhil, und der Kapitän verwandelte aus 18 Metern flach links unten ins Eck zum 1:0 (13.). Die Gastgeber hätten kurz danach direkt nachgelegt, doch ein Schalker Abwehrspieler klärte in höchster Not vor dem einschussbereiten Kevin Mutove (17.).
Kurz danach durften die Dortmunder aber erneut jubeln: Azhil schaltete nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schnell um, bediente Mutove, der aus knapp 16 Metern links unten zum 2:0 verwandelte (21.).
Danach fanden die Gäste etwas besser ins Spiel, konnten die BVB-Abwehr aber bis zur Halbzeit nicht überwinden.
Nach dem Seitenwechsel drückte der BVB auf die Vorentscheidung. Mutove schoss nach Zuspiel von Verlaat scharf aufs Tor, doch Schalkes Torwart Johannes Siebeking lenkte den Ball zur Ecke (53.). Wenige Augenblicke später landete Yamamotos Schuss vom Sechzehner am Pfosten (54.). Und wieder nur wenige Momente danach schoss Yamamoto einen Freistoß platziert aufs Tor, doch abermals verhinderte Siebeking mit den Fingerspitzen den Einschlag (55.).
Statt der Entscheidung wurde es in der Schlussphase noch mal spannend. Torwart Silas Ostrzinski versuchte eine hohe Flanke zu erreichen und prallte dabei unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen (72.). Den Foulelfmeter verwandelte Yassin Ben Balla zum 2:1-Anschlusstreffer (74.). Der eingewechselte Luke Fahrenhorst entschied die Partie in der Nachspielzeit mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in den Winkel zum 3:1 (90.+1).
Daniel Rios: „Wir haben uns mehrere Torchancen herausgespielt, wenig zugelassen. Wir haben leider wieder verpasst, es vorher ganz klar zu machen. Mit dem 2:1 wird es natürlich noch mal eng. Aber gerade die Einwechselspieler haben Schwung reingebracht. Über das ganze Spiel war es ein verdienter Sieg.“
Für die U23 geht es am Samstagnachmittag mit einem Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach weiter. Anstoß ist um 14 Uhr im Grenzlandstadion.







































