U23 gewinnt Verfolgerduell gegen Aufsteiger Rhynern | OneFootball

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·16. September 2026

U23 gewinnt Verfolgerduell gegen Aufsteiger Rhynern

Artikelbild:U23 gewinnt Verfolgerduell gegen Aufsteiger Rhynern

Personalien

Im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen den SV Rödinghausen nahm BVB-Trainer Daniel Rios fünf Änderungen an seiner Startelf vor. In der Offensive rückten Arne Wessels und Fadi Zarquelain, Siegtorschütze gegen den SVR, für Connor Krempicki und Daniel Sumbu in die Anfangsformation. Zudem begannen Tim Degener und Takato Yamamoto anstelle von Mussa Kaba und Enzo dos Santos. Links in der Viererkette verteidigte Mario Pejazic. Der 21-Jährige erhielt den Vorzug vor Finn Fuchs. Abwehrchef Jesper Verlaat kehrte nach seiner Verletzungspause in den Kader der U23 zurück, nahm aber zunächst auf der Bank Platz.

Spielverlauf

Das Verfolgerduell zwischen der U23 (Platz 4) und Aufsteiger Westfalia Rhynern (Platz 5) begann verhalten. In den Anfangsminuten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, wobei der BVB aktiver und zielstrebiger auftrat. Tim Degeners Distanzversuch war der erste nennenswerte Abschluss der Hausherren (9.).


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Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der BVB vor 1428 Zuschauern im Stadion Rote Erde immer mehr Spielanteile und kam zu großen Chancen: Erst zwang Degener Rhynerns Torhüter Christopher Balkenhoff nach feiner Einzelleistung zu einer ersten Parade (23.), dann scheiterte Wessels, den Rhynern kaum in den Griff bekam, aus aussichtsreicher Position am gut reagierenden Balkenhoff (27.). Wenig später konnte Kevin Mutove einen Ausflug von Balkenhoff nicht ausnutzen (30.).

Die von Marco Stiepermann, in Dortmund geboren und ehemaliger BVB-Profi, trainierten Gäste zeigten sich nach einer guten halben Stunde erstmals in der Offensive. Latif-Bilal Alassane traf jedoch nur das Außennetz. Kurz darauf verfehlte Lars Warschewskis Schlenzer von der Strafraumgrenze das BVB-Tor knapp (37.). Die größte Chance im ersten Durchgang vergab aber Dortmunds Mutove, der die Kugel nach feiner Vorarbeit von Wessels und Zarquelain aus elf Metern über das Tor jagte. Da auch Wessels Sekunden vor dem Pausenpfiff erneut an Rhynerns Torwart scheiterte, ging es torlos in die Kabinen.

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Zu Beginn des zweiten Durchgangs tauschten die beiden Offensivspieler Wessels und Zarquelain die Seiten. Eine Umstellung, die sich sofort auszahlte: In der 51. Minute setzte sich Wessels auf der rechten Seite durch und bediente Zarquelain, der die Kugel nur noch zum 1:0 einschieben musste. Wenige Augenblicke zuvor war Wessels selbst nach einer Zarquelain-Flanke am Pfosten gescheitert. Der BVB blieb am Drücker und durfte zehn Minuten später ein zweites Mal jubeln: Mutove vollendete eine schöne Kombination über Takato Yamamoto und Mario Pejazic zum 2:0.

Anschließend schwächten sich die Gäste selbst. Nach einem weiten Abwurf von Torwart Silas Ostrzinski räumte Emmanuel De Lemos Wessels kurz vor dem Strafraum ab. Die Folge: rote Karte wegen Notbremse (66.). Mit einem Mann mehr auf dem Platz drängte der BVB auf die endgültige Entscheidung, ließ allerdings beste Gelegenheiten ungenutzt. Allen voran der eingewechselte Diego Ngambia hatte Pech im Abschluss. Der Angreifer scheiterte gleich zweimal an der Latte (71./76.).

Weil der BVB den Sack nicht zumachte, wurde es in der Schlussphase doch noch einmal spannend. Nach einem Foul von Pejazic zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Den Elfmeter verwandelte Baris Dag zum 1:2-Anschlusstreffer (83.). Der BVB zog sich aber nicht zurück, drängte auf den dritten Treffer und ließ kaum mehr Chancen zu. So blieb es beim verdienten Heimsieg. Mit dem fünften Saisonsieg sprangen die Schwarzgelben auf Platz drei (18 Punkte) und rückten bis auf einen Zähler an das Spitzen-Duo Gütersloh und Oberhausen heran.

Ausblick

Weiter geht es für die U23 am kommenden Montag (21.09., live auf LEAGUES) mit dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn 07 II. Anstoß ist um 18 Uhr.

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