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·27. Februar 2026

"Über unsere Grenzen gehen": Wie Aachen beim Waldhof punkten will

Artikelbild:"Über unsere Grenzen gehen": Wie Aachen beim Waldhof punkten will

Nur drei Tage nach dem Pokal-Aus bei Viertligist Fortuna Köln ist Alemannia Aachen am Sonntag beim SV Waldhof Mannheim gefordert – und will bei den Buwe nicht nur die 0:1-Niederlage im Landespokal abhaken, sondern sich auch weiter von unten absetzen.

"Die Richtung stimmt"

Er wirkte gefasst, Trainer Mersad Selimbegovic, einen Tag nach dem Pokal-Aus in Köln. "Leistung und Engagement haben gestimmt, das Ergebnis leider nicht", sagte er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag in aller Kürze. "Wir müssen es jetzt abhaken, weil wir keine Zeit haben, lange darüber nachzudenken oder dem Spiel nachzutrauern. Es geht weiter." Schon am Sonntag müssen die Schwarz-Gelben in Mannheim ran. Beim SVW soll der positive Trend der letzten Ligaspiele (elf Punkte aus den vergangenen fünf Partien) fortgesetzt werden. "Wir sind auf einem gutem Weg, die Richtung stimmt", blickte Selimbegovic voraus.


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Von einer möglicherweise fehlenden Fitness wollte der 43-Jährige nichts wissen: "Es ist wichtig, dass wir nicht viel darüber reden. Wenn du dir einredest, dass du müde bist, dann bist du auch müde." Selimbegovic zeigte sich überzeugt davon, "dass wir viele Jungs haben, die am Sonntag frisch sein können". Zumal im Landespokal überwiegend die B-Elf spielte. "Und auch die, die gespielt haben, werden sich erholen können. Wir werden nicht jammern."

Stammkeeper Pseftis noch fraglich

Nicht dabei sein werden allerdings Faton Ademi (fünfte gelbe Karte), Mika Hanraths (Trainingsrückstand nach Muskelbündelriss) und Jeremias Lorch (krank). Zudem ist der Einsatz von Stammkeeper Fotis Pseftis noch fraglich, nachdem er sich im Spiel gegen Verl am Sprunggelenk verletzt hatte. Als Alternative steht Manuel Riemann zur Verfügung, der auch am Donnerstagabend im Tor stand.

Offen ließ Selimbegovic auch noch, ob er wie gegen Verl auf ein frühes Pressing setzen wird. Zwar betonte er, dass es "keinen Grund" gebe, das nicht zu machen oder zumindest nicht zu probieren, die Spielweise aber auch immer etwas an den Gegner angepasst werde. Diesbezüglich warnte der Trainer vor den Mannheimern, die einem "richtig wehtun" könnten, "wenn du das zulässt". Selimbegovic erwartet ein "hartes Spiel" und betonte: "Wir müssen da wirklich über unsere Grenzen gehen, wenn wir etwas holen wollen." 1.500 Fans werden die Aachener begleiten. Ob sie – im Gegensatz zu Donnerstagabend – dann wieder etwas zu feiern haben? Mit einem Sieg könnte Aachen den Vorsprung auf die Abstiegszone auf bis zu elf Punkte ausbauen – und damit einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

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