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·10. Juli 2026

Überraschend: „Nicht immer glücklicher“ HSV-Profi vor Gespräch mit Polzin

Artikelbild:Überraschend: „Nicht immer glücklicher“ HSV-Profi vor Gespräch mit Polzin

Im HSV-Trainingslager im dänischen Helsingør geht es derzeit nicht nur um Fitness, Taktik und die Vorbereitung auf die neue Saison. Auch Einzelgespräche stehen an.

Unerwarteten Redebedarf scheint dabei auch Stammspieler Jordan Torunarigha zu besitzen. Wie die Mopo berichtet, soll der Innenverteidiger „mit einigen Abläufen in der vergangenen Saison nicht immer glücklich gewesen sein“. Konkrete Hintergründe werden nicht genannt, dennoch überrascht die Meldung. Schließlich entwickelte sich Torunarigha nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer zunehmend wichtigen Stütze der HSV-Defensive.


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Der 28-Jährige hatte nach seinem Wechsel zunächst mit einer schwierigen Vorbereitung und hartnäckigen Achillessehnenproblemen zu kämpfen. Im weiteren Saisonverlauf fand er jedoch immer besser in die Spur und stand letztlich in 24 von 34 möglichen Bundesliga-Partien auf dem Platz. Vor allem in der Rückrunde gehörte er regelmäßig zur Startelf.

Ein größerer Konflikt oder gar ein vorzeitiger Abschied können deshalb wohl ausgeschlossen werden. Im Gegenteil: Erst vor wenigen Tagen machte Torunarigha deutlich, dass er beim HSV mehr Verantwortung übernehmen möchte. Zudem erhielt er mit der Rückennummer 23 die Wunschzahl, die schon sein großes Idol und Namensvetter Michael Jordan getragen hatte. „Ich fühle mich dadurch noch selbstbewusster. Ich möchte die gleiche Einstellung wie Michael Jordan verkörpern – also alles geben und vorangehen“, erklärte der Abwehrspieler.

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Foto: Getty Images

HSV: Torunarigha vor Einzelgespräch mit Polzin?

Dennoch dürfte es in den kommenden Tagen ein Gespräch mit Trainer Merlin Polzin geben. Der HSV-Coach kündigte bereits einen offenen Austausch mit mehreren Profis an. „Mir ist es wichtig, dass man ehrlich ist und alles klar kommuniziert“, betonte Polzin. „Da können die Jungs sich auch darauf verlassen, dass ich dann klar Stellung beziehe und nicht irgendwie schwammig werde.“

Neben Torunarigha gelten der Mopo zufolge auch Emir Sahiti, Immanuel Pherai, Joel Agyekum, Jean-Luc Dompé, Fabio Baldé und Daniel Elfadli als Kandidaten für Zukunftsgespräche. Während bei einem Gros dieser Spieler konkrete Wechselthemen im Raum stehen, dürfte es bei Torunarigha vor allem darum gehen, mögliche Unzufriedenheiten auszuräumen und gemeinsam den Blick nach vorne zu richten.

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