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·2. Juli 2026

Überraschende Wende: Platzt ein Schalke-Transfer auf der Zielgeraden?

Artikelbild:Überraschende Wende: Platzt ein Schalke-Transfer auf der Zielgeraden?

Eigentlich schien der nächste Transfer des FC Schalke 04 bereits so gut wie abgeschlossen zu sein. Doch kurz vor dem endgültigen Vollzug gibt es überraschend neue Komplikationen, sodass der sicher geglaubte Wechsel plötzlich wieder auf der Kippe steht.

Eigentlich schien der Wechsel von Kevin Müller zum FC Schalke 04 nur noch Formsache zu sein. Der Torhüter fehlte sogar zunächst beim Trainingsauftakt des 1. FC Heidenheim, weil beide Klubs von einem zeitnahen Abschluss des Transfers ausgingen. Doch inzwischen hat der Deal eine überraschende Wendung genommen.


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Schalke-Transfer von Kevin Müller gerät ins Stocken

Seit dem 1. Juli ist der 35-Jährige wieder zurück im Trainingsbetrieb der Heidenheimer. Der Zweitligist bestätigte, dass Müller die Leistungsdiagnostik und die sportärztlichen Untersuchungen absolviert hat. Hintergrund ist, dass sich der Spieler zwar mit Schalke über einen festen Wechsel einig ist, die beiden Vereine jedoch weiterhin um die finanziellen Rahmenbedingungen ringen.

Vorstandschef Holger Sanwald machte die Haltung des FCH deutlich: „Wir wollen den Wechselwunsch von ‚Mü‘ ermöglichen. Da wir bei einem Abgang auf der Torwartposition personell handeln müssten, ist ein ablösefreier Wechsel aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für uns jedoch ausgeschlossen.“ Deshalb sei Müller vorerst wieder Teil des Teams – „außer wir erzielen mit Schalke 04 doch noch eine Einigung.“

Nach Informationen von „Sky“ liegen die Vorstellungen beider Klubs derzeit auseinander. Während Schalke den erfahrenen Keeper möglichst ohne Ablöse verpflichten möchte, fordert Heidenheim eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich. Da Müller bei den Heidenheimern noch bis 2027 unter Vertrag steht, sitzt der Verein am längeren Hebel.

Müller war im vergangenen Winter nach Gelsenkirchen ausgeliehen worden, nachdem er seinen Stammplatz in Heidenheim verloren hatte. Bei Schalke absolvierte er vier Pflichtspiele und überzeugte nicht nur auf dem Platz, sondern auch als wichtiger Führungsspieler innerhalb der Mannschaft.

Zukunft von Kevin Müller bleibt offen

Für die Königsblauen wird die Zeit langsam knapp. Während die Mannschaft in den kommenden Tagen in die Vorbereitung startet, ist völlig offen, ob Müller dann doch noch zum Schalke-Kader stößt oder vorerst in Heidenheim bleibt. Aus einem sicher geglaubten Wechsel ist plötzlich ein Transferpoker geworden.

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