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·11. Januar 2026

Überraschung: Frankreich-Legenden Vieira und Henry Kandidaten bei WM-Teilnehmer

Artikelbild:Überraschung: Frankreich-Legenden Vieira und Henry Kandidaten bei WM-Teilnehmer

Tunesien ist beim Afrika Cup für die eigenen Ansprüche zu früh ausgeschieden. Die Tunesier wollen jetzt Kurs auf die WM nehmen und versuchen, sich mit einer deutlich besseren Vorstellung beim Turnier in Nordamerika zu zeigen. 

Dafür soll sich der tunesische Verband sogar etwas Besonderes ausgedacht haben: Ein prominenter Trainer soll her. Und laut übereinstimmenden Medienberichten gibt es dabei auch schon zwei Kandidaten, die ganz heiß in der Gerüchteküche gekocht werden.


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Nach der Entlassung von Sami Trabelsi am 4. Januar, nur einen Tag nach dem Aus in Marokko, sucht der Verband mit Blick auf die WM 2026 nach einem starken, international anerkannten Profil. Dabei sind zwei Ex-Nationalspieler Frankreichs in den Fokus gerückt. Nämlich Thierry Henry und Patrick Vieira.

Beide wären große Namen, beide haben Erfahrungen als Trainer. Insofern wären sie sicher Optionen, wenn es da nicht mindestens einen Haken geben würde.

Kann sich Tunesien einen großen Namen überhaupt leisten?

Denn vor allem die finanzielle Komponente würde dabei eine Rolle spielen. Trabelsi verdiente „nur“ rund 15.000 Euro im Monat als Grundgehalt, und selbst das war in einem Verband, der offiziell rote Zahlen schreibt, schon ein sensibles Thema. Erst mit Erfolgen hätte sein Gehalt steigen können. Dass Vieira oder Henry für ein geringes Gehalt unterzeichnen gilt derweil als komplett unwahrscheinlich.

Finanzen sind allerdings nicht das einzige Problem. Laut verschiedenen Medien wurde Ex-Coach Trabelsi während seiner gesamten Amtszeit massiv in seiner Autorität beschnitten. Oftmals ist an solchen Gerüchten auch ein Funke Wahrheit dran. Das heißt, dass es ohnehin eine schwierige Konstellation wäre. Deswegen könnte es gut sein, dass der tunesische Verband seine Pläne zeitnah ad acta legen und sich einen neuen Trainer suchen muss.

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