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·1. Juli 2026

Überraschung innerhalb der Bundesliga? RB Leipzig will Nationalspieler

Artikelbild:Überraschung innerhalb der Bundesliga? RB Leipzig will Nationalspieler

Nadiem Amiri könnte offenbar innerhalb der Bundesliga wechseln. Ein Champions-League-Teilnehmer soll ihn auf dem Zettel haben.

Nadiem Amiri hat nach einer starken Saison bei Mainz 05 und einer wichtigen Vorlage im WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste Begehrlichkeiten geweckt. Laut der "Sport Bild" ist ein Bundesligist konkret an dem 29-Jährigen interessiert. Demnach soll sich RB Leipzig mit dem Mittelfeldspieler beschäftigen. Die Sachsen waren bereits im vergangenen Jahr an ihm dran.


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Der Unterschied: Die Leipziger können diesmal mit Champions-League-Fußball werben. Die "Roten Bullen" haben sich nach einem Jahr europäischer Abstinenz wieder für die Königsklasse qualifiziert. Zudem soll der neue RB-Trainer Martin Demichelis wohl mit Amiri als Achter neben Christoph Baumgartner planen.

RB-Interesse an Amiri: Wird Mainz 05 schwach?

Mainz würde ihn nur ungerne abgeben, müsste aber wohl bei einer passende Offerte annehmen. Wie die "Bild" vor drei Wochen schrieb, sei Amiri „bei jedem besseren Angebot weg“. Die "05er" sind jedoch nicht auf einen Verkauf angewiesen. Amiris Vertrag bei den Rheinhessen läuft noch bis 2028.

RB Leipzig könnte durch einen Abgang von Yan Diomande, der sich bereits mit Paris Saint-Germain einig sein soll, eine beträchtliche Ablöse einnehmen. Sportchef Marcel Schäfer will den Ivorer aber nicht abgeben. Stattdessen könnten die Verteidiger Castello Lukeba und El Chadaille Bitshiabu, dürfen beide bei einem passenden Angebot gehen, sowie die Verkäufe zurückkehrender Leihspielern eine Amiri-Verpflichtung finanzieren.

Steiler Aufstieg: Amiri von Mainz bis zur WM

Amiri war Anfang 2024 von Bayer Leverkusen nach Mainz gewechselt. Nachdem einer durchwachsenen Zeit bei der Werkself, konnte er seiner Karriere beim Conference-League-Halbfinalisten der abgelaufenen Saison neuen Schwung verleihen. In 82 Einsätzen für Mainz 05 erzielte er 26 Tore und bereitete 13 weitere davor. Damit empfahl sich der gebürtige Ludwigshafener überraschend für einen Platz im deutschen WM-Kader.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) gab er sein WM-Debüt und spielte 30 Minuten. Beim Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay (3:4 i.E.) verwandelte er im Elfmeterschießen souverän vom Punkt, konnte das Ausscheiden aber nicht verhindern.

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