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·8. August 2026
Überraschungsdeal: Liverpool schnappt bei Barca zu

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·8. August 2026

Der FC Liverpool steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Ronald Araujo. Der Innenverteidiger des FC Barcelona wechselt zunächst auf Leihbasis an die Anfield Road. Die Reds sichern sich zudem die Möglichkeit, den 27 Jahre alten Uruguayer im kommenden Sommer dauerhaft unter Vertrag zu nehmen.
Nach Informationen von Fabrizio Romano haben Liverpool und Barcelona bereits sämtliche Dokumente für den Transfer unterzeichnet. Die vereinbarte Kaufoption ist nicht verpflichtend. Während der Leihe übernimmt der englische Meister das vollständige Gehalt des Abwehrspielers. Eine Leihgebühr oder die Höhe der Kaufoption wurden bislang nicht genannt.
Araujo soll am Sonntag nach England reisen und anschließend die letzten Formalitäten seines Wechsels erledigen. Bei Liverpool herrscht dem Bericht zufolge große Zufriedenheit über die bevorstehende Ankunft des 27-Jährigen. Der Transfer war zuvor kaum öffentlich thematisiert worden und kommt entsprechend überraschend.
Mit Araujo erhält Trainer Andoni Iraola einen international erfahrenen und körperlich robusten Verteidiger. Der Rechtsfuß ist hauptsächlich im Abwehrzentrum zu Hause, kann bei Bedarf aber auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Durch seine Schnelligkeit eignet er sich für eine Mannschaft, die mit einer hohen Defensivlinie agiert.

Foto: IMAGO
Für Barcelona bietet das Leihgeschäft vor allem finanzielle Entlastung. Da Liverpool das komplette Gehalt übernimmt, schaffen die Katalanen zusätzlichen Spielraum im Kaderbudget. Insbesondere mit Blick auf eine potenzielle Verpflichtung von Rodri ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Araujo war 2018 von Boston River nach Barcelona gewechselt und entwickelte sich dort zum Stammspieler sowie zeitweise zum Kapitän. Wiederkehrende Verletzungen in den letzten Spielzeiten verhinderten allerdings eine Etablierung des Uruguayers als einer der besten Verteidiger der Welt. In Liverpool soll er nun in einem komplett anderen Umfeld einen Neustart wagen und den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung erhöhen. Nach der Einigung ist die offizielle Bestätigung nur noch Formsache.
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