FC Red Bull Salzburg
·1. Februar 2026
Überzahl-Sieg beim WAC bringt uns ins Cup-Halbfinale

In partnership with
Yahoo sportsFC Red Bull Salzburg
·1. Februar 2026

Unser Jahr 2026 beginnt auf nationaler Ebene mit einem wichtigen Erfolgserlebnis. Auswärts beim Wolfsberger AC setzen sich unsere Roten Bullen (lange in Überzahl) verdient mit 1:0 durch und stehen damit im Halbfinale des UNIQA ÖFB Cups. Nach einer frühen Roten Karte für die Gastgeber legt Karim Konate nur wenige Momente später den entscheidenden Treffer nach (19.), allerdings verpassen wir es, trotz zahlreicher Möglichkeiten frühzeitig den Sack zuzumachen. Im Halbfinale empfangen wir nun Anfang März den SCR Altach.
Nach dem UEFA Europa League-Kracher am vergangenen Donnerstag setzte Thomas Letsch auf personelle Konstanz statt großer Rotation und nahm lediglich zwei punktuelle Änderungen vor: Stefan Lainer rückte für Trummer in die Startelf, Clement Bischoff lief anstelle von Kerim Alajbegovic auf.

Vom Anpfiff weg ließen unsere Burschen keine Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Mit aggressivem Forechecking wurden die Wolfsberger tief in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt. Für das erste Ausrufezeichen sollte Karim Konate bereits in der 4. Minute sorgen: Nach einer punktgenauen Hereingabe von Mads Bidstrup scheiterte der Ivorer nur hauchdünn an der Stange. Die spielentscheidende Szene folgte schließlich nach knapp 20 Minuten, als Edmund Baidoo seinen Speed einsetzte. WAC-Verteidiger Cheick Diabate wusste den vorbeistürmenden Youngster nur noch regelwidrig zu stoppen. Der Unparteiische zückte die Rote Karte wegen Torraubs – eine harte Entscheidung, die jedoch dem VAR-Check standhielt (19.). Nur fünf Minuten nach dem Platzverweis konnten wir unsere Überlegenheit auch schon in ein Tor ummünzen: Im Anschluss an eine einstudierte Eckball-Variante bewies Konate perfektes Timing und setzte das Leder per Kopf zur hochverdienten 1:0-Führung in die Maschen (24.). Der Torhunger des Stürmers war damit noch nicht gestillt, denn nur kurz darauf hatte er bereits das zweite Tor auf dem Fuß (27.).

In der Folge beruhigte sich das Geschehen auf dem Rasen etwas. Während die Atalan-Elf in Unterzahl vor allem auf defensive Stabilität bedacht war, kontrollierte unser Team den Rhythmus und ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen zirkulieren. Zu Beginn der zweiten Hälfte hegte auch der WAC erstmals offensive Ambitionen, Geburtstagskind Alex Schlager war zu seinem 30er derweil trotzdem nicht zum Eingreifen gezwungen. Allerdings sah man uns die Überzahl nicht mehr so deutlich an wie noch im ersten Durchgang. Rund 30 Minuten vor Schluss nahmen wir wieder Fahrt auf, inklusive zahlreicher Chancen, das 2:0 nachzulegen. Baidoo (61.), Krätzig (70.) und vor allem Yeo (74./89.) bzw. Alajbegovic (90.+2) hatten richtig gute Möglichkeiten dazu, bekamen das Leder jedoch nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht. Auf der Gegenseite wurden die Wölfe zum Ende hin ebenfalls (vereinzelt) gefährlich und brachten uns in Situationen, in denen wir nicht immer zu hundert Prozent sattelfest agierten. In der Nachspielzeit musste Schlager dann sogar noch bei einem starken Zukic-Volley zupacken.

Am Ende sollte das nichts mehr zur Sache tun, der Sieg und der damit verbundene Halbfinal-Einzug hatten Bestand!
Wir haben super angefangen und waren schon im Elf-gegen-Elf sehr präsent. Später haben wir den Gegner dann zu lange im Spiel gelassen. Wir hatten genügend Gelegenheiten, die Partie früh zu entscheiden. Am Schluss fliegen dann natürlich immer die langen Bälle rein, da ist 1:0 ein gefährliches Ergebnis. Im Ballbesitz müssen wir in gewissen Phasen noch ruhiger sein, und man schon auch gemerkt, dass der Donnerstag noch gar nicht so lange her ist. Den Anspruch müssen wir jedoch schon haben, das Ganze souveräner runterzuspielen. Am Ende sind wir aber im Halbfinale, das war das Ziel.
Thomas Letsch
Nach der Roten Karte ist so ein Spiel immer komisch. Wir müssen es mehr kontrollieren und die Tore machen. Wir haben gerade zum Ende hin viel vergeben, um den Deckel draufzumachen. Es ist immer eklig, hier zu spielen, deshalb nehmen wir den Sieg einfach mit. Ich bin sehr stolz und froh, dass wir eine Runde weiter sind.
Frans Krätzig
Wir sind mit dem ganz klaren Ziel hergekommen, in die nächste Runde einzuziehen. Das haben wir geschafft, deshalb können wir glücklich nach Hause fahren. Wir hatten das Spiel von Beginn an im Griff, die Rote hat uns zusätzlich in die Karten gespielt. Der 30. Geburtstag ist sowieso schön, mit so einem Sieg versüßt man ihn sich natürlich.
Alex Schlager

Aufstellungen & Wechsel
Wolfsberger AC: Polster – Matic, Diabate, Wimmer ©, Renner (70. Wohlmuth) – Avdijaj (70. Chukuwu), Sulzner, Zukic, Schöpf – Gattermayer (70. Kojzek), Pink (23. Baumgartner) FC Red Bull Salzburg: Schlager – Lainer, Gadou (46. Drexler), Schuster, Krätzig – Diabate – Bidstrup ©, Kitano (83. Alajbegovic) – Baidoo (77. Onisiwo), Konate (46. Yeo), Bischoff (64. Kjaergaard)
Tor: keines bzw. Konate (24.) Zuschauer: 3.025 Schiedsrichter: Jakob Semler Gelbe Karten: Sulzner (10./Foul), Avdijaj (41./Foul) bzw. Gadou (37./Foul) Rote Karte: C. Diabate (19./Torraub) bzw. keine
Nicht einsatzbereit für dieses Match waren Takumu Kawamura (Knie), John Mellberg (Oberschenkel) und Valentin Sulzbacher (Wade). Yorbe Vertessen fehlte krankheitsbedingt.

















Live










































