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·9. Juni 2026
UEFA gegen FIFA: Michel Platini zeigt Infantino an – „Verschwörung“

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Michel Platini geht juristisch gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino vor. Der 70 Jahre alte Franzose hat in Frankreich zwei Klagen eingereicht, die sich neben Infantino auch gegen weitere frühere FIFA-Funktionäre richten. In einer Erklärung, die AFP wenige Tage vor dem Start der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada vorlag, spricht Platini von einer gegen ihn gerichteten „Verschwörung“.

Ex-FIFA Präsident Sepp Blatter mit UEFA Präsident Michel Platini nach seiner Wiederwahl letzte Woche am 29.Mai 2015. AFP PHOTO / MICHAEL BUHOLZER
Nach Platinis Darstellung soll die französische Justiz „die Aufgabe“ haben, „die gegen den französischen Fußballspieler Michel Platini geschmiedete Verschwörung vollständig aufzudecken, die darauf abzielte, ihn daran zu hindern, die ihm versprochene FIFA-Präsidentschaft anzutreten“. Der frühere UEFA-Boss war nach dem Rücktritt von Sepp Blatter im Jahr 2015 zunächst der aussichtsreichste Kandidat für die Nachfolge an der Spitze des Weltverbands.
Eine Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an Platini ließ den Plan des Franzosen jedoch scheitern. Stattdessen wurde Infantino, damals Generalsekretär der UEFA, zum FIFA-Präsidenten gewählt.
Platini war wegen angeblichen Betrugs angeklagt worden, wurde im vergangenen Jahr aber freigesprochen. Nun will er vor Gericht Entschädigung für die Schäden geltend machen, die ihm nach eigenen Angaben durch die Taktiken entstanden sind, mit denen seine Wahl zum FIFA-Präsidenten verhindert worden sei.
Zuvor hatte Platini in der Schweiz bereits zwei separate Anzeigen erstattet, allerdings kam keine davon vor Gericht.







































