GazeteFutbol.de
·20. März 2026
UEFA-Geldregen für türkische Klubs: Galatasaray, Fenerbahce und Co. kassieren 83,44 Millionen Euro

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·20. März 2026

Mit dem Abschluss der Achtelfinals in UEFA Champions League, Europa League und Conference League steht auch die finanzielle Bilanz der türkischen Teilnehmer fest. Insgesamt erzielten Galatasaray, Fenerbahce, Samsunspor, Besiktas und RAMS Basaksehir in dieser Europapokal-Saison zusammen 83,44 Millionen Euro.
Sportlich endete die Reise für die türkischen Teams auf unterschiedlichen Stufen. Galatasaray schied in der Champions League im Achtelfinale aus, Samsunspor verabschiedete sich in der Conference League ebenfalls in der Runde der letzten 16, während Fenerbahce, Besiktas und Basaksehir ihre Europapokal-Saison früher beendeten. Finanziell blieb die Ausbeute dennoch beachtlich.
Den „Löwenanteil“ sicherte sich Galatasaray. Die Gelb-Roten nahmen in der Champions League insgesamt 53,53 Millionen Euro ein. Allein die direkte Teilnahme an der Ligaphase brachte 18,62 Millionen Euro. Hinzu kamen sieben Millionen Euro aus der sportlichen Leistung in den acht Ligaspielen, dazu 5,08 Millionen Euro für die Platzierung in der Tabelle.
Mit dem Einzug unter die ersten 24 und das Erreichen der Playoff-Runde kamen weitere eine Million Euro hinzu, der Sprung ins Achtelfinale erhöhte die Einnahmen um weitere elf Millionen Euro. Dazu verdiente Galatasaray aus dem TV-Pool zwischen 6,41 und 10,41 Millionen Euro, im Durchschnitt also 8,41 Millionen Euro, sowie 2,42 Millionen Euro aus dem UEFA-Koeffizientenanteil.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Der Achtelfinal-K.o. gegen den FC Liverpool blieb aus Sicht von Galatasaray auch wirtschaftlich bitter. Das Team gewann das Hinspiel in Istanbul mit 1:0, verlor in England aber mit 0:4 und verpasste damit das Viertelfinale. Dieser verpasste Schritt hatte unmittelbare finanzielle Folgen, denn ein Weiterkommen hätte weitere Millionen in die Kasse gespült.
Trotzdem bleibt die Bilanz imposant. 53,53 Millionen Euro aus einer einzigen Europapokal-Saison sind ein gewaltiger Betrag und zeigen, welches Gewicht die Champions League für einen Klub wie Galatasaray hat.
Fenerbahce startete die Saison in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League und nahm dort zunächst 175.000 Euro mit. Nach dem Aus im Playoff der „Königsklasse“ erhielt der Klub weitere 4,29 Millionen Euro. Anschließend ging der Weg in der Europa League weiter.
Dort verdiente Fenerbahce 4,31 Millionen Euro für die Teilnahme, drei Millionen Euro aus den Ergebnissen in der Ligaphase und 1,8 Millionen Euro für die erreichte Platzierung. Das Erreichen der Playoff-Runde der letzten 16 brachte noch einmal 300.000 Euro. Aus dem TV-Pool kamen im Durchschnitt 4,99 Millionen Euro hinzu, dazu 2,16 Millionen Euro aus dem UEFA-Koeffizientenanteil. Insgesamt landete Fenerbahce damit bei 19,47 Millionen Euro.
Auch Samsunspor kann auf eine finanziell starke Europapokal-Saison zurückblicken. Der Klub eröffnete die Spielzeit in der Playoff-Runde der Europa League und nahm dort zunächst 175.000 Euro mit. Anschließend ging es in der Conference League weiter, wo die Einnahmen deutlich anwuchsen.
Für die Teilnahme kassierte Samsunspor 3,17 Millionen Euro, dazu 1,33 Millionen Euro aus den Leistungen in der Ligaphase und 830.000 Euro über die Abschlussplatzierung. Weitere 200.000 Euro kamen durch das Erreichen der Play-off-Runde, weitere 800.000 Euro durch den Einzug ins Achtelfinale hinzu. Aus dem TV-Pool flossen im Durchschnitt 1,07 Millionen Euro, aus dem Koeffizientenanteil 320.000 Euro. So kam der Klub insgesamt auf 7,89 Millionen Euro.
Besiktas und Basaksehir beendeten ihre Europapokal-Saison deutlich früher, erreichten finanziell aber jeweils denselben Betrag. Besiktas schied zunächst in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League aus, wechselte dann in die Conference League und überstand dort noch eine Runde, bevor in den Playoffs Schluss war.
Basaksehir stieg direkt in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League ein, überstand zwei Runden und verabschiedete sich ebenfalls in den Playoffs aus Europa. Beide Vereine nahmen für jede gespielte Runde 175.000 Euro mit und erhielten zusätzlich 750.000 Euro für das Ausscheiden in der Playoff-Runde der Conference League. So kamen sowohl Besiktas als auch Basaksehir auf jeweils 1,275 Millionen Euro.
Die Einnahmen der Saison zeigen sehr deutlich, wie stark die Unterschiede zwischen den Wettbewerben ausfallen. Wer weit in der Champions League kommt, bewegt sich in völlig anderen Dimensionen als Vereine in der Conference League oder in den Qualifikationsrunden. Genau deshalb ragt Galatasaray mit mehr als 53 Millionen Euro so klar heraus.
Gleichzeitig bleibt die Gesamtsumme von 83,44 Millionen Euro ein starkes Signal für den türkischen Fußball. Fünf Vereine sammelten in einer Saison eine beachtliche europäische Ausbeute ein. Für die Klubs ist das nicht nur ein Prestige-Thema, sondern ein wirtschaftlicher Faktor, der direkten Einfluss auf Kaderplanung, Transfers und die sportliche Zukunft hat.









































