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·17. April 2026
UEFA leitet Verfahren nach Fan-Eklat ein! Bayern droht neue Stadionsperre

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·17. April 2026

Der FC Bayern muss sich nach dem spektakulären Champions-League-Abend gegen Real Madrid nun auch abseits des Platzes mit Konsequenzen auseinandersetzen. Die UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den deutschen Rekordmeister eingeleitet – Auslöser sind mehrere Vorfälle rund um den 4:3-Erfolg in der Allianz Arena.
Im Fokus stehen dabei insbesondere Szenen nach dem Last-Minute-Siegtreffer von Michael Olise. In der Nachspielzeit stürmten zahlreiche Fans aus der Südkurve in Richtung Spielfeldrand, drängten sich an die Werbebanden und feierten gemeinsam mit den Spielern.
Dabei kam es zu unschönen Szenen: Mehrere Fotografen, die sich am Spielfeldrand positioniert hatten, wurden von den jubelnden Fans überrannt. Berichten zufolge wurden mindestens zwei Medienvertreter verletzt.
Die Fan-Dachorganisation „Club Nr. 12“ reagierte im Anschluss und entschuldigte sich öffentlich für die Vorfälle.
Die UEFA sieht in den Ereignissen gleich mehrere Verstöße und hat entsprechend ein Verfahren eingeleitet. Konkret werden dem FC Bayern folgende Punkte zur Last gelegt:
Störung durch Zuschauer, Blockierung öffentlicher Wege, das Werfen von Gegenständen sowie das Zeigen eines nicht zulässigen Banners mit Anti-UEFA-Botschaft.
Damit drohen dem Klub empfindliche Strafen – von Geldbußen bis hin zu möglichen Teilsperren im Stadion.

Foto: IMAGO
Besonders brisant: Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Südkurve für negative Schlagzeilen sorgt. Bereits zuvor hatte die UEFA aufgrund von Pyrotechnik Maßnahmen ergriffen und Teile der Kurve gesperrt.
Der FC Bayern entschied sich damals sogar, den Bereich in einem Heimspiel komplett leer zu lassen.
Der Einzug ins Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain war sportlich ein Meilenstein – doch die Vorfälle rund um das Spiel werfen nun einen Schatten auf den Triumph.
Für die Verantwortlichen an der Säbener Straße gilt es jetzt, die Situation aufzuarbeiten und mögliche Konsequenzen zu minimieren.
Klar ist: Die UEFA wird den Fall genau prüfen – und der FC Bayern muss sich auf ein Nachspiel einstellen.
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