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·1. März 2026
UEFA-Report: Nur Galatasaray in Europas Top 25 – Asprilla vor Leeds-Wechsel, Juventus setzt Koopmeiners-Preis

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·1. März 2026

Galatasaray taucht in der neuen Ausgabe des UEFA-Berichts „European Club Finance and Investment Outlook“ als einziger Klub aus der Trendyol Süper Lig unter den Top 25 der Gehaltskosten auf. In der Rangliste wird zudem ein deutlicher Sprung beschrieben: Demnach lag Galatasaray im Vorjahr noch auf Rang 39 und schaffte es nach einer ausgewiesenen Steigerung der Gehaltsausgaben um 39 Prozent in die Spitzengruppe. Für den aktuellen Zyklus wird Galatasaray auf Platz 25 geführt – mit 178 Millionen Euro Gehaltskosten.
Angeführt wird das Ranking von Manchester City mit 557 Millionen Euro, gefolgt vom FC Barcelona und Paris Saint-Germain mit jeweils 551 Millionen Euro. Dahinter liegen unter anderem Real Madrid (514 Millionen Euro), FC Liverpool (509 Millionen Euro) sowie FC Chelsea (445 Millionen Euro) und dem FC Bayern München (443 Millionen Euro). Dass Galatasaray in dieser Liste als einziger türkischer Vertreter auftaucht, unterstreicht die finanzielle Dimension, in der die Gelb-Roten inzwischen agieren.
Parallel zur Veröffentlichung des UEFA-Rankings rückt auch die Personallage in den Fokus. Nach Informationen von AS gibt es bei Yaser Asprilla eine neue Entwicklung: Der 22-jährige Flügelspieler, den Galatasaray in der Winterphase mit Kaufoption vom FC Girona holte, soll in Spanien als Transferfall gelten. In dem Bericht heißt es, dass in Girona die Erwartungen nicht erfüllt wurden und das Vertrauen in den Spieler spürbar nachgelassen habe.
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Asprilla absolvierte bei Galatasaray laut den vorliegenden Angaben sechs Einsätze und kam dabei auf 175 Minuten, ohne einen direkten Beitrag zu Toren oder Vorlagen zu liefern. In der Startelf stand er nur im türkischen Pokal – im Spiel gegen Istanbulspor. Zudem wurde kommuniziert, dass Galatasaray für die halbe Saison ein Gehalt von 1,2 Millionen Euro zahlt. Als mögliche neue Adresse wird Leeds United genannt – verbunden mit der These, dass Asprilla nach England zurückkehren könnte.
Auch im zentralen Mittelfeld gibt es eine markante Spur. Nach einem Bericht von Tuttosport soll Juventus Turin entschieden haben, Teun Koopmeiners nicht mehr in die Planung für die kommende Saison einzubeziehen. Der 28-jährige Niederländer kam im Sommer 2024 mit hohen Erwartungen und großem Budget von Atalanta Bergamo nach Turin, blieb dort jedoch hinter den Erwartungen zurück.
Für einen möglichen Verkauf wird ein Preis von 30 Millionen Euro genannt. Damit würde Juventus einen Teil der Investition absichern und zugleich Kosten senken. In dem Zusammenhang werden Galatasaray und der AS Rom als interessierte Klubs erwähnt. Galatasaray verfolgt demnach das Ziel, die Mittelfeldrotation um einen Elite-Spieler zu erweitern, der Spielaufbau und Abschlussgefahr verbindet. Roma wiederum will mit einem erfahrenen Namen, der die Serie A kennt, die eigene Position in der Liga stärken.
In dieser Saison absolvierte Koopmeiners laut den Angaben 35 Pflichtspiele für Juventus und kam dabei auf zwei Tore sowie eine Vorlage. Beide Treffer und den Assist verzeichnete der Niederländer in den beiden CL-Duellen gegen Galatasaray. Juventus soll gespannt darauf blicken, welchen Zahlungsplan Galatasaray im Fall konkreter Gespräche vorlegt – und wie sich die Bedingungen im Wettbewerb mit der „Roma“ gestalten würden.









































