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Selina Eckstein·24. Februar 2026
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Selina Eckstein·24. Februar 2026
Das hatte sich Daniel Thioune sicher auch anders vorgestellt, zum Start in seine Laufbahn als Bundesliga-Coach gab es erst mal drei Pleiten. Nach den ersten beiden Niederlagen gegen Freiburg und Bayern, die laut des Bremers passieren können, wäre das 1:2 beim St. Pauli vermeidbar gewesen.
Thioune musste deshalb feststellen, „dass ich uns weiter gewähnt habe, als wir sind“, wird er von der 'Deichstube' zitiert. "Wir haben aktuell nicht mehr viel, was für uns spricht, deshalb müssen wir uns das Stück für Stück selbst zurückholen."
Es sei grotesk, wie viele falschen Entscheidungen er von "so vielen guten Fußballern" gesehen habe. Mangelnde Qualität sei dabei nicht das Problem, sondern vielmehr das fehlende Selbstvertrauen. Um wieder für positive Momente zu sorgen, wendete der neue Werder-Trainer deshalb einen Trick an.

Bei der Videoanalyse am Montagmorgen bekamen die Bremer Profis nicht etwa noch einmal den Patzer von Mio Backhaus zu sehen, sondern einen Zusammenschnitt mit guten Szenen des Keepers aus der aktuellen Saison.
"Es ging darum, aufzuzeigen, wie gut er eigentlich ist", erklärte Thioune die Maßnahme. Der junge Torhüter genieße die volle Unterstützung und als Team müsse Werder nun mehr zusammenstehen denn je. Damit es am Ende der Saison nicht zum dritte Abstieg der Vereinsgeschichte kommt.
📸 Selim Sudheimer - 2026 Getty Images
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