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·29. September 2026

Umfrage: DAS war das beste Spiel in 100 Jahren Weserstadion

Artikelbild:Umfrage: DAS war das beste Spiel in 100 Jahren Weserstadion

Das Bremer Weserstadion wird 100 Jahre alt und der SV Werder feierte dieses Jubiläum gebührend: Mit einem Legendenspiel gegen Real Madrid (4:3). Fussballdaten.de hatte am Montag fünf der legendärsten Spiele vorgestellt, die in 100 Jahren im Weserstadion stattfanden – und seine User in einer Umfrage um ihre Meinung gebeten. Was war für Sie das beste Spiel aller Zeiten im Weserstadion?

Das Ergebnis ist eindeutig. Unsere Nummer eins in Sachen Werder-Spielen im Weserstadion in 100 Jahren ist auch der Favorit unserer User.


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Umfrage: DAS?war das beste Spiel in 100 Jahren Weserstadion

Es konnte eigentlich auch nur das mythische 5:3 gegen den RSC Anderlecht in der Gruppenphase der Champions League am 8. Dezember 1993 sein!

  • Das glaubten bis zur Erstellung dieser Auswertung 41,9 Prozent der Abstimmenden.
  • Damit kürten sie den überhaupt ersten Sieg einer deutschen Mannschaft in der 1992 novellierten Champions League zum absoluten Hit im Weserstadion.
  • 1992 verpasste der VfB Stuttgart als Deutscher Meister nach einem Wechsel-Fehler in Leeds (1:4 / Hinspiel: 3:0) die erste Auflage der Gruppenphase – 1:2 im Entscheidungsspiel gegen Leeds United in Barcelona.
  • Werder Bremen wurde 1993 Deutscher Meister und verlor das erste Spiel seiner Champions-League-Historie mit 2:3 beim FC Porto.

Dann kam Anderlecht. Zwei Mal Wynton Rufer, Bernd Hobsch, Rune Bratseth und Marco Bode drehten bei Dauerregen mit fünf Toren ab der 66. Minute (!) einen 0:3-Pausenrückstand gegen die Belgier – und ließen das Weserstadion in seinen Grundfesten beben.

„So eine Partie?vergisst man nicht“

Klar, jeder Werder-Fan hat andere Erinnerungen an die besten Spiele im Weserstadion. 20 Prozent der Abstimmenden sahen deshalb auf Rang zwei „Ein anderes Spiel“, keines aus unserer Top 5.

Sei es das 6:2 gegen den VfB Stuttgart („This is Osterdeich!“) vom 2. Mai 2016, als die Bremer vom Relegationsplatz auf Rang 15 der Bundesliga sprangen, oder das 2:1 im Fast-Meisterspiel gegen den Karlsruher SC am 10. Juni 1995, als Konkurrent BVB zwischenzeitlich in Duisburg 0:2 im Rückstand war (Endstand: 3:2 für Borussia Dortmund) und sich Bremen als Deutscher Meister fühlen durfte.

  1. Es war das letzte Heimspiel für Trainerfuchs Otto Rehhagel (88).
  2. Er wechselte 1995 nach 14 erfolgreichen Jahren zu Bayern München.

Ein anderes „Wunder an der Weser“ belegt Rang drei: Werder Bremen gegen Spartak Moskau 6:2 nach Verlängerung im UEFA-Pokal und nach 1:4 in der russischen Hauptstadt.

  1. So sehen es jedenfalls 18,1 Prozent der Abstimmenden (Mehr als 100 Teilnehmer, Stand: 29. September 2026).

Als „Geburt eines Mythos“ beschreibt das Portal deichstube.de diese Partie vom 3. November 1987 in Bremen. „So eine Partie vergisst man nicht, weil es wirklich eine ganz besondere Nummer war“, erinnerte sich Thomas Schaaf (65), bei fast allen „Weser-Wundern“ als Spieler und als Trainer mit dabei, Jahre später.

Seit wann gibt es den?Begriff „Das Wunder von der Weser“?

Die Alliteration „Das Wunder von der Weser“ war nach dieser irren Dramaturgie geboren.

Frank Neubarth läutete mit seinem ersten von zwei Toren bereits nach zwei Minuten die Aufholjagd ein. Neubarth (10.) und Frank „Otze“ Ordenewitz (25.) stellten nach nicht mal einer halben Stunde auf 3:0. Auch das 3:1 von Fedor Cherenkow (71.) nach Vorarbeit des legendären Alexander Mostovoi (58 / spielte für drei Nationalmannschaften: UdSSR, GUS und Russland) konnte Werder nicht mehr stoppen. Das 4:1 durch Gunnar Sauer (78.) brachte die Verlängerung.

In der 100. Minute köpfte dann der spätere Weltmeister Karl-Heinz „Air“ Riedle Werder in die nächste Runde. Manfred „Manni“ Burgsmüller († 2019) machte mit dem 6:2 (108.) alles klar.

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