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·28. August 2026

Unai Emery lobt Ex-Bayern-Star Goretzka – und verteidigt prominente Verkäufe

Artikelbild:Unai Emery lobt Ex-Bayern-Star Goretzka – und verteidigt prominente Verkäufe

Leon Goretzka (31) könnte schon am Montag sein Debüt für Aston Villa geben. Trainer Unai Emery (54) erklärt, was der Deutsche mitbringt – und warum sein Klub zeitgleich einen Leistungsträger abgibt.

Unai Emery hat sich erstmals ausführlich zu Neuzugang Leon Goretzka geäußert. "Erfahrung. Erfahrung auf hohem Niveau. Er ist ein Gewinnertyp", sagte der Spanier laut BBC Sport auf die Frage, was er von dem Deutschen erwarte. Der zentrale Mittelfeldspieler sei mit 31 Jahren noch jung und eine Verstärkung für den Kader.


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Auch die taktische Flexibilität des Nationalspielers hebt der Villa-Trainer hervor. "Er ist vielseitig, er kann auf verschiedenen Positionen spielen, er kommt fit an und trainiert gut", so Emery. "Hoffentlich kann er am Montag auf dem Platz stehen." Goretzka war nach acht Jahren beim FC Bayern ablösefrei nach Birmingham gewechselt und unterschrieb bis 2028.

Emery zu Watkins: "Verrückt"

Parallel zur Vorstellung des gebürtigen Bochumers wurde am Freitag ein prominenter Verkauf bekannt. Ollie Watkins (30) steht vor dem Wechsel zu Al Hilal, zuvor hatte Villa bereits Ezri Konsa (28) an den FC Arsenal und Morgan Rogers an Chelsea abgegeben.

Emery verteidigte die Entscheidungen und verwies auf die wirtschaftliche Verantwortung des Klubs. "Es ist verrückt: Mit 30 Jahren können wir 58,5 Millionen Euro für Konsa und für Watkins bekommen", sagte der Trainer.

Man wolle grundsätzlich kein Verein sein, der Spieler verkaufe. "Aber die Verantwortung ist da." Aston Villa muss aufgrund der Finanzierungs- und Stabilitätsregeln der Premier League einen Transfer-Überschuss erzielen.

Mit dem Verkauf von Watkins wird Aston Villa knapp 290 Millionen Euro in diesem Sommer eingenommen haben, für Neuzugänge auf den Tisch gelegt hat der Traditionsverein aus Birmingham 160 Millionen – macht einen Transfer-Überschuss von 130 Millionen. Bis zum Ende der Transferperiode könnten noch einige Millionen hinzukommen, 2022er Weltmeister Emiliano Martinez steht vor dem Abschied.

Kein Übergangsjahr

Eine Übergangsphase will Emery trotz der namhaften Abgänge nicht akzeptieren, der Baske will weiter in der nationalen Spitze der Premier League mitmischen. "Wenn man im Fußball auf einen Übergang wartet, ist man vielleicht auf dem falschen Weg", sagte er. Die Mannschaft müsse so schnell wie möglich neu aufgebaut werden.

Sportlich steht Villa nach dem ersten Spieltag ohne Punkte da. Das 0:4 bei Brighton & Hove Albion am vergangenen Sonntag war der Auftakt in eine Saison, in der die Birminghamer auch in der Champions League antreten. Weiter geht es für Aston Villa am Montag (21.00 Uhr) in der Premier League im Villa Park gegen Arsenal.

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