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·8. März 2026
Undurchsichtige Situation im DFB-Angriff: So schätzt Burkardt seine WM-Chancen ein

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·8. März 2026

Die Situation im deutschen Angriff ist mehr als unübersichtlich. Während Kai Havertz und Tim Kleindienst viel mit Verletzungspech zu kämpfen hatten und Nick Woltemade aktuell im Formtief festhängt, könnte sich zuletzt Deniz Undav in den Vordergrund spielen. Natürlich gäbe es da aber auch noch Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt, der nach seiner Verletzungspause wieder zurück ist und eine sehr gute Quote im SGE-Trikot vorweisen kann.
Burkardt selbst tut sich schwer damit, seine Chancen auf das WM-Turnier einzuschätzen. "Schwer zu sagen. Mein Fokus liegt einzig auf meinen Einsätzen bei der Eintracht. Da möchte ich mit Leistung Argumente liefern. Die Entscheidung liegt nicht bei mir, aber es ist noch genug Zeit", erklärte der 25-Jährige im Interview mit der Bild.
Mit seinen bisherigen Leistungen bei den Frankfurtern zeigt sich Burkardt zufrieden. Nun geht es ihm aber vor allem darum, im letzten Saisondrittel ordentlich zu performen. "Ich glaube, ich habe bisher sehr gute Leistungen gezeigt, wenn ich auf dem Platz stand. Das möchte ich im letzten Drittel der Saison bestätigen und dann schauen wir mal", führte er aus. Die WM sei aber "auf jeden Fall ein großes Ziel".
Auf die Frage, welchen Stürmer er denn selbst nominieren wollte, gab er wenig überraschend keine klare Antwort. "Bundestrainer Burkardt würde jetzt abwarten, wie die Leistungen in den nächsten Wochen sind, und sich dann gut entscheiden", schilderte er.
Für Burkardt selbst wird es nun darum gehen, nach Möglichkeit verletzungsfrei zu bleiben. Aufgrund einer Wadenverletzung konnte er vom zwölften bis zum 22. Spieltag kein Pflichtspiel bestreiten. Bei seinem Comeback gegen die Bayern erzielte er dann direkt sein neuntes Bundesligator bei nur 792 Einsatzminuten.
Der einzige deutsche Angreifer, der ähnlich effizient ist, ist Deniz Undav, der für 15 Tore gut 1500 Minuten benötigte, im Gegensatz zu Burkardt aber auch noch vier Assists beisteuern konnte.
Bei allen anderen deutschen Stürmern läuft es in der WM-Saison bislang noch nicht. Tim Kleindienst kommt auf drei Einsätze und null Tore, Kai Havertz hat in zehn Pflichtspielen zweimal getroffen. Niclas Füllkrug, der in 20 Partien nur einmal genetzt hat, wird wohl außen vor bleiben. Nick Woltemade hat zwar bereits 43 Einsätze für Newcastle absolviert, jedoch neun seiner zehn Treffer im Jahr 2025 erzielt.
Dennoch wird Nagelsmann wohl auf Havertz und auf Woltemade setzen, sollten diese einigermaßen fit sein. Ob dann noch Platz für Burkardt und Undav bleibt, sei mal dahingestellt. Sollte Undav jedoch sein Niveau halten und Burkardt seine Hinrunden-Form wieder erreichen, führt eigentlich an beiden kein Weg vorbei.
Ein kleines Problem für Burkardt liegt sicherlich darin, dass er erst fünf A-Länderspiele bestritten hat und noch keinen Treffer erzielen konnte. Hier sind ihm seine Konkurrenten definitiv ein Stück voraus.









































