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·13. März 2026

"Uneingeschränkt wettkampffähig": Golz kehrt ins RWE-Tor zurück

Artikelbild:"Uneingeschränkt wettkampffähig": Golz kehrt ins RWE-Tor zurück

Mit zwei Siegen zum Abschluss der Englischen Woche hat sich die Stimmung bei Rot-Weiss Essen nach zuvor zwei Pleiten gegen direkte Konkurrenten wieder deutlich aufgehellt. Um ganz oben dabei bleiben zu können, sollen am Samstag auch im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (14 Uhr) wieder drei Zähler her. Mit Jakob Golz im Tor.

"Logische Entscheidung"

Etwas überraschend, weil deutlich früher als erwartet, war Stammkeeper Jakob Golz unter der Woche nach einem Innenbandanriss ins Training bei Rot-Weiss Essen zurückgekehrt. Und weil er in den Einheiten unter Beweis gestellt habe, "uneingeschränkt wettkampffähig" zu sein, wie es Trainer Uwe Koschinat bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag formulierte, wird er am Samstag erstmals seit Ende Januar auch wieder im Tor stehen.


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Koschinat sprach von einer "logischen Entscheidung", zumal sich Golz "sehr gut" gefühlt habe. Hinzukommt, dass Golz zu den besten Torhütern der Liga zählt, "weil er sich nicht nur über wirklich hervorragende Fähigkeiten als Torwart auszeichnet, sondern darüber hinaus in der Lage ist, auch eine sehr hohe Konzentrationsfähigkeit auf den Platz zu bringen", wie der RWE-Trainer hervorhob. Darüber hinaus strahle Golz viel Ruhe aus und habe sich das Vertrauen der Fans erarbeitet.

Auf der Bank wird Felix Wienand Platz nehmen, der Golz in den letzten Wochen vertreten hatte, zuletzt nach einer Böller-Explosion beim Spiel gegen Mannheim aber selbst ausgefallen war. Auch der 23-Jährige habe laut Koschinat unter der Woche "uneingeschränkt trainiert".

Casali muss wieder auf die Tribüne

Für Tino Casali, der in den letzten beiden Partien für 124 Minuten auf dem Platz stand, bleibt somit nur die Tribüne. "Das ist natürlich ein Stück bitter für ihn, weil er in einer Situation, in der wir ihn gebraucht haben, seinen Mann gestanden hat. Aber ich möchte jetzt auch nicht an der Hierarchie rütteln, die wir ursprünglich festgelegt haben", erklärte Koschinat. Zumal sich Golz und Wienand "in Bezug auf ihre Leistung nichts zu Schulden kommen lassen haben".

Wienand patzte zwar einige Male, Koschinat nahm ihn aber in Schutz: "Man darf nicht vergessen, dass er sowohl gegen Osnabrück als auch in Rostock einige absolut unhaltbare Bälle gehalten hat." Essens Coach attestierte dem 23-Jährigen mit den Händen "ein herausragendes Torwartspiel", alles andere sei "ein Prozess, den Jakob als junger Torwart gehen durfte". Während alle Torhüter wieder einsatzfähig sind, fallen Klaus Gjasula (Mandelentzündung) und Jannik Mause (Ellenbogenverletzung) aus.

"Besondere Note" wegen Dabrowski-Rückkehr

Als Ersatz für Gjasula kommt Gianluca Swajkowski infrage. Denkbar wäre laut Koschinat aber auch, dass Ruben Reisig eine Position nach hinten rückt und dann wiederum durch Torben Müsel und Nils Kaiser ersetzt wird. Dass Aue mit Essens Ex-Coach Christoph Dabrowski an die Hafenstraße kommt, verleihe der Partie eine "besondere Note", meinte der RWE-Coach, der aufgrund der Tabellensituation angriffslustige Veilchen erwartet. "Sie werden sicherlich die Flucht nach vorne suchen."

Aber auch RWE wird sich mit Sicherheit nicht hinten reinstellen. "Wir haben eine wirklich ganz tolle Ausgangssituation, und ich spüre auch wieder eine gewisse Euphorie im Umfeld. Das wollen wir auch ins Spiel transportieren, um dem Gegner möglichst gar keinen Einstieg in dieses Spiel zu geben." Und dass hinten keiner einschlägt, dafür soll Jakob Golz sorgen.

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