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·6. Februar 2026

Unerwartete Worte: Werder-Star wünscht HSV den Klassenerhalt

Artikelbild:Unerwartete Worte: Werder-Star wünscht HSV den Klassenerhalt

Hinter Keke Topp liegen wahrlich keine einfachen Tage. Nach der Entlassung von Trainer Horst Steffen begab sich der Werder-Star am Mittwochabend auch noch auf feindliches Terrain.

Im Rahmen der Fußball-Talkshow At Broski saß Topp auf der Spobis Conference in Hamburg mit allerlei HSV-Prominenz zusammen. Flankiert von Sportdirektor Claus Costa, Ex-Präsident Marcell Jansen, Ex-Spieler Sonny Kittel und dem früheren Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen, musste sich der junge Stürmer diverse bissige Kommentare gefallen lassen. Lautstarke Buhrufe bei der Vorstellung inklusive.


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Auch Moderator Simon Schildgen und der ebenfalls anwesende Florian Plettenberg ließen es sich nicht nehmen, so manchen Witz auf Topps Kosten zu machen. So prognostizierte Plettenberg ironisch, dass der 21-Jährige im kommenden Sommer im deutschen WM-Kader stehen werde. Eine offensichtliche Anspielung auf ein bekanntes Meme, in dem der Sky-Journalist den damals 17-jährigen Paris Brunner für die EM 2024 ins Gespräch brachte und dafür jede Menge Spott erntete.

Topp schwärmt von HSV-Stars

Trotz aller Häme fand Topp, immerhin Spieler des größten Rivalen, überraschend warme Worte für den HSV. „Ich hoffe, dass sie in der Liga bleiben. So ein großer Traditionsverein gehört einfach in die 1. Liga“, stellte er klar und sorgte damit im Publikum für zahlreiche verwunderte Gesichter.

Er begründete diesen Wunsch zwar mit dem Erhalt des Nordderbys, doch auch insgesamt zeigte sich der Angreifer durchaus angetan von den sportlichen Qualitäten der Rothosen. „Gerade im Sommer wurde gute Arbeit gemacht“, so Topp. „Spieler wie Vuskovic, Vieira oder Lokonga sind schon sehr gut.“ Insbesondere Vuskovic prophezeite er eine „Weltkarriere“.

Eine Spitze gegen den HSV konnte sich Topp bei aller Lobhudelei dennoch nicht verkneifen. Als die Gesprächsrunde vom jungen Kroaten schwärmte, hakte er ein: „Wir haben mit Karim Coulibaly einen 18-Jährigen von euch bekommen, der auch sehr gut ist.“ Mit Blick auf Claus Costa schob er trocken hinterher: „Danke nochmal dafür.“ Dieser Punkt ging nach Bremen.

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