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·9. Februar 2026
"Unfassbar bitter": BTSV nutzt Momentum gegen Bielefeld nicht

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Der Aufschwung von Eintracht Braunschweig stockt. Obwohl die Mannschaft von Heiner Backhaus einen Rückstand in Bielefeld zwischenzeitlich drehen konnte, verloren die Niedersachsen am Ende mit 2:3. Der direkte Konkurrent zog wieder vorbei.
Zwischen Platz 8 und Platz 17 liegen sechs Punkte in der Zweitliga-Tabelle. Mitten drin ist Eintracht Braunschweig, das sich im direkten Duell mit Arminia Bielefeld nicht absetzen konnte. Eine Woche nach dem 1:0-Sieg gegen Karlsruhe ist der Aufschwung der Niedersachsen wieder jäh beendet. "Die drei Punkte für Arminia sind nicht unverdient", gestand BTSV-Coach Heiner Backhaus nach Abpfiff auch ein. Die Bielefelder gingen in Führung, die Eintracht drehte die Partie. Aber am Ende jubelte trotzdem die Arminia.
"Die Mannschaft, die führt, hat nun was zu verlieren. Es gab viele Pressingmomente, viele Umschaltaktionen. Es sieht vielleicht nicht immer so schön aus, aber es ist brutal schwer, gegen dieses Energiefeld auf der Alm zu spielen", erklärte Backhaus weiter. "Wir haben noch einmal die Chance von Yardimci und machen diese nicht. So müssen wir uns heute geschlagen geben gegen einen richtig guten Gegner." Das Momentum der Braunschweiger? Es blieb ungenutzt. Trotz Traumtor.
Abwehrspieler Lukas Frenkert hämmerte die Kugel aus 22 Metern in den Winkel. "So ein schönes Tor habe ich in der 2. Bundesliga noch nicht geschossen, das ist etwas besonderes für mich. Aber letztlich trübt die Niederlage diesen Moment sehr", räumte der BTSV-Verteidiger nach Spielschluss ein. Frenkert behielt das große Ganze im Blick: "Arminia war über die meiste Spielzeit intensiver. Es waren gute Phasen dabei. Wir haben es aber nicht geschafft, es final zu Ende zu spielen."
So sei die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten "unfassbar bitter", weil Braunschweig dadurch wieder auf Platz 14 abrutscht. Und somit nur noch drei Punkte vor dem direkten Abstiegsplatz steht. "Wir sollten diese Niederlage schnell abhaken. Es bringt nichts, zu lange damit zu hadern. Mund abwischen und weitermachen", so Frenkert. Das nächste Duell wirft bereits seinen Schatten voraus, denn für den BTSV wird es keinesfalls leichter. Am kommenden Samstag (13 Uhr) ist der SV Darmstadt 98 als Spitzenreiter zu Gast in Braunschweig.
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