Unfassbare Spionage-Enthüllung in England: Wembley-Showdown von Hull City vor Absage – Acun Ilicali rechnet mit den Tätern ab! | OneFootball

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·16. Mai 2026

Unfassbare Spionage-Enthüllung in England: Wembley-Showdown von Hull City vor Absage – Acun Ilicali rechnet mit den Tätern ab!

Artikelbild:Unfassbare Spionage-Enthüllung in England: Wembley-Showdown von Hull City vor Absage – Acun Ilicali rechnet mit den Tätern ab!

Spionage-Skandal erschüttert England: Wembley-Finale von Hull City droht die Verschiebung

Das Mutterland des Fußballs bebt vor dem historischen Endspiel um den Aufstieg in die Premier League. Nur noch wenige Tage trennen die Mannschaften vom mit Spannung erwarteten Playoff-Finale der englischen Sky Bet EFL Championship im legendären Wembley-Stadion, das ursprünglich für Samstag, den 23. Mai um 17:30 Uhr (MEZ) angesetzt ist. Doch hinter den Kulissen droht dem Showdown zwischen Hull City und dem FC Southampton eine kurzfristige Verschiebung. Der Grund hierfür sind schwerwiegende Spionage-Vorwürfe gegen Southampton, die derzeit von einer unabhängigen Disziplinarkommission der English Football League (EFL) intensiv geprüft werden. Das Schicksal des Finalgegners steht auf Messers Schneide, und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen soll bereits in vier Tagen, am Dienstag, dem 19. Mai, offiziell bekannt gegeben werden.

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Geheimaufnahmen hinter Bäumen: Die Beweislage gegen den Finalisten

Die Anschuldigungen wiegen schwer und haben eine Lawine im englischen Unterhaus ins Rollen gebracht. Demnach soll ein Analyst des Southampton Klubs vor dem Hinspiel des Playoff-Halbfinales heimlich Aufnahmen vom Training des Rivalen FC Middlesbrough gemacht haben. Im anschließenden Rückkampf setzte sich Southampton zwar sportlich mit 2:1 durch und feierte den vermeintlichen Einzug ins Finale, doch die Freude währte nur kurz. Zu den erdrückenden Beweisen, die Middlesbrough der EFL vorgelegt hat, gehört unter anderem ein explosives Foto des Analysten, der als vermeintlicher Spion entlarvt wurde. Die Aufnahme zeigt einen jungen Mann in den Trainingseinrichtungen des Middlesbrough Rockliffe Park, der sich halb hinter einem Baum versteckt hält und sein Mobiltelefon für Videoaufzeichnungen in die Luft streckt. Wie brisant die Lage intern eingeschätzt wird, bewies die Vereinsführung von Southampton selbst: Der Klub hatte auf seiner Website bereits die Ticketinformationen für das Finale veröffentlicht, entfernte den gesamten Inhalt jedoch wenig später wieder komplett aus dem Netz.

EFL bestätigt Notfallpläne und mögliches Playoff-Aus

Die English Football League sah sich aufgrund der eskalierenden Lage gezwungen, eine offizielle Stellungnahme abzugeben, und bestätigte das finale Datum für die Anhörung. Die Verhandlungen der Unabhängigen Disziplinarkommission finden spätestens am Dienstag, dem 19. Mai statt, um die vorgelegten Beweise und Präsentationen final auszuwerten. Da dieser Prozess von einer externen Instanz geleitet wird, hat die EFL nach eigenen Angaben keine direkte Kontrolle über den Zeitplan. Dennoch betonte der Verband, dass man auf Hochtouren an Notfallplänen arbeite. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, droht nicht nur eine Verlegung des Spieltermins, sondern im extremsten Szenario sogar eine Disqualifikation. In diesem Fall würde der Rivale von Hull City wechseln und Middlesbrough nachträglich anstelle von Southampton in das Endspiel rücken. Zwar plant die EFL vorerst weiter mit dem regulären Termin am 23. Mai, wies die Fans jedoch ausdrücklich darauf hin, dass das Verfahren zu drastischen Änderungen im Ablauf führen kann, inklusive eines potenziellen Einspruchsverfahrens.

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Foto: IHA

Acun Ilicali reagiert fassungslos: „Er hat Böses in die Welt des Fußballs gebracht“

Der spektakuläre Vorfall sorgt verständlicherweise auch beim Finalgegner für immense Unruhe. Hull City, das sich im Besitz des türkischen Medienunternehmers Acun Ilicali befindet, steht plötzlich vor einer völlig ungewissen sportlichen Vorbereitung. In einem emotionalen Exklusiv-Interview mit dem britischen Radiosender talkSPORT bezog der Klubbesitzer Stellung zu dem schwebenden Verfahren, bemühte sich jedoch gleichzeitig um eine professionelle Distanz zu den laufenden Ermittlungen. „Ich weiß nicht, was ich entscheiden soll. Ich möchte keine Aussage machen, da die Ermittlungen in dieser Angelegenheit noch andauern. Wir wissen nicht, wer das Sagen hat. Richtiger ist, dass ich mich im Moment nicht äußere“, so der Eigentümer der „Tigers“ zu Beginn des Gesprächs.

Auf die direkte Frage, wie er reagieren würde, wenn eine gegnerische Mannschaft eine solche Aktion gegen sein eigenes Team durchführen würde, fand der Clubchef jedoch deutliche Worte und ließ seinem Ärger freien Lauf. „Ich würde sehr wütend werden. Wenn alles völlig wahr wäre und es keinen Zweifel gäbe, wäre ich sehr wütend. Und ich möchte fragen: Wie oft ist das schon passiert? Wenn alles auf solch soliden Grundlagen basiert, bin ich natürlich sehr, sehr wütend. Ich verstehe nicht, warum Leute so etwas tun“, erklärte Acun Ilicali sichtlich fassungslos über die unfairen Methoden im Profifußball. Für den Unternehmer steht der Fairplay-Gedanke im Sport seit jeher an oberster Stelle, weshalb ihn die Enthüllungen tief getroffen haben. „Ich habe mein ganzes Leben lang immer für Gerechtigkeit gearbeitet. Aber man sieht viele Dinge im Leben, die einen überraschen, und darüber bin ich auch überrascht“, führte er weiter aus. Dennoch nahm er die oberste Führungsebene des Kontrahenten ausdrücklich in Schutz, richtete aber eine unmissverständliche Botschaft an die sportlichen Drahtzieher der Aktion. „Ich kenne die Eigentümer von Southampton – gute Leute, und ich bin sicher, das hat nichts mit ihnen zu tun. Aber ich weiß nicht, wer auf der technischen Seite steht. Wer auch immer daran beteiligt ist, ich glaube, er hat diese Woche Böses in die Welt des Fußballs gebracht.“

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